Paralytische Stagnation der Wirtschaft Griechenlands

3. November 2018 / Aufrufe: 1
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8 Indizes belegen, dass und warum Griechenlands Wirtschaft sich in einer paralysierenden Stagnation befindet.

Christos Staikouras, Abgeordneter des Wahlkreises Fthiotida und Leiter des Wirtschaftsressorts der Nea Dimokratia (ND), präsentierte insgesamt acht Indizes, die laut ihm die paralytische Stagnation der Wirtschaft Griechenlands belegen.

Wie Christos Staikouras anführte, „Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit, Verschlechterung des Wirtschaftsklimas, Aufblähung der privaten Verschuldung, Vervielfachung der Zwangspfändungen und Zwangsversteigerungen, anhängige Verbindlichkeiten des Fiskus, Schrumpfung der wirtschaftlichen Freiheit, Unvermögen zur Rückführung der Spareinlagen zu Banken und Schrumpfung des Kreditwesens: das ist die ‚Normalität‘ der Regierung Tsipras„.

Griechenland kehrte definitiv nicht zur Normalität zurück

Laut dem Leiter des Wirtschaftsressorts der Nea Dimokratia „bestätigen die an das Licht der Öffentlichkeit gelangten Fakten, dass die Normalität nicht in das Land zurückgekehrt ist„, wozu er konkret anführt:

  1. Wie die Reports des Weltwirtschaftsforums und der Weltbank aufzeigen, geht die Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft kontinuierlich zurück: im Verhältnis zum Vorjahr verloren wir bei dem einschlägigen Index entsprechend 4 und 5 Ränge.
  2. Das Wirtschaftsklima verschlechtert sich in den letzten drei Monaten kontinuierlich: in den letzten drei Monaten sank es um drei Punkte ab.
  3. Die Verschuldung der Bürger an Finanzämter und Versicherungskassen bläht sich von Monat zu Monat auf: seit Ende 2014 stieg sie um 60% an.
  4. Die Zwangspfändungen und -versteigerungen vervielfachen sich: es sind 4,85 Millionen Pfändungen bei mehr als 1,1 Millionen Bürgern verwirklicht worden.
  5. Die fälligen Verbindlichkeiten des Fiskus bleiben konstant hoch: sie übersteigen 3 Mrd. Euro und mittlerweile gibt es für ihre Begleichung keine Kreditmittel mehr.
  6. Die Regierungsinstitutionen sind heruntergekommen und die wirtschaftliche Freiheit schrumpft: im Verhältnis zu 2014 ging sie um 20 Positionen zurück.
  7. Die Einlagen der Privatleute kehren nicht auf essentielle Weise in das Banksystem zurück: seit Anfang 2015 sind über 25 Milliarden Euro verloren gegangen.
  8. Die Schrumpfung des Kreditwesens setzt sich fort: der Finanzierungssaldo ist seit Anfang 2015 um 18% zurückgegangen.

Christos Staikouras endet: „Hauptsächlich mit Verantwortung der Regierung, aber auch der Institutionen krebst Griechenlands Wirtschaft leider in einer Situation paralytischer Stagnation. Es ist ein politischer Wechsel und die Realisierung einer kohärenten und realistischen Planung erforderlich, die zu einem hohen und haltbaren Wachstum, der Schaffung guter Arbeitsplätze und einer Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts führen wird.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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