Mörderisches Verbrechen gegen das griechische Volk

7. Juni 2018 / Aufrufe: 706

Die brutale Überbesteuerung stellt ein andauerndes vernichtendes und tödliches Verbrechen zu Lasten des griechischen Volks dar.

Kann der Diebstahl moralische oder auch juristische mildernde Umstände haben? Der Mord? Natürlich können sie es. Während man erwarten würde, dass die Justiz oder Legislative weniger sentimental als die Gesellschaft und die Religion ist, die in unseren Tagen weiterhin in vielen Dingen die moralbezogene Sichtweise der westlichen Gesellschaften gestaltet, findet sogar sehr häufig das Gegenteil statt.

Dies ist auch der Hauptgrund, aus dem wir heute dem Paradoxon begegnen, dass ein mehrfacher Mörder ohne jeden Deut eines mildernden Umstandes die Gesellschaft und die Institutionen mit einem Hungerstreik erpresst, um ungehindert seine Freigänge zu bekommen, und zwar ohne auch nur eine Spur der Reue gezeigt zu haben.

Plünderung durch den Staat ist kein mildernder Umstand

Heute werden wir und jedoch nicht über Dimitris Koufodinas sprechen. Wir werden über die Kriminellen, die Steuerhinterzieher und die Schuldner des Fiskus sprechen. Die Sündenböcke und das Alibi jeder Steuern abzockenden Politik.

Bei den griechischen Gerichten wird auch in diesen Fällen diversen mildernden Umständen – persönlichen oder gesellschaftsinternen Charakters – stattgegeben. Der Unternehmer hatte einen Schlaganfall erlitten, auf das Unternehmen war ein Meteoritenhagel niedergegangen, die wichtigste Niederlassung der Firma befand sich neben einem aktiven Vulkan und wurde von der Lava begraben. Bestenfalls zwölf Monate Freiheitsstrafe.

Sie werden jedoch nie zu hören bekommen, der Staat habe das Unternehmen ausgeraubt. Nein, dass berücksichtigt weder das Gericht und auch nicht die Gesellschaft, die allen voran die Begründung akzeptiert, dass diese Umstände für alle gelten.

Genug mit dem Märchen von der Steuerhinterziehung in Griechenland

Jedoch hinterziehen nicht alle Steuern und auch nicht alle haben Schulden. Und was bedeutet das? Dass etwa der Staat und die jeweilige Regierung die Bürger, Gewerbetreibenden und Unternehmen nicht völlig ausplündern? Es ist einfach nur so, dass manche (noch) „Speck“ (sprich Rücklagen) haben und ihre Defizite aus eigenen Geldern decken, andere bezahlen den Fiskus und lassen ihr Personal monatelang unbezahlt, manche nahmen ein Risiko auf sich und es zahlte sich für sie aus und einige wenige ziehen vor, Kleinteilhaber ihres eigenen Unternehmens zu sein und zu arbeiten um sich mit einem Käsebrötchen über die Runden zu bringen, wie Anfang der 90er Jahre die Albaner auf dem Omonia-Platz.

Die Besteuerung ist der größte Diebstahl. Sie ist ein kontinuierliches vernichtendes und häufig tödliches Verbrechen zu Lasten des griechischen Volkes und seiner selbigen Wirtschaft. Und es gibt nicht den geringsten mildernden Umstand, wenn der Staat und seine jeweiligen Verwalter sich weigern, sei es auch nur um den Schein zu wahren zu zeigen, sich um ihre Vermeidung zu bemühen. Und wir sollen nicht vergessen, dass die Steuern zuallererst „remuneratorisch“ zu sein, der Steuerkraft der Bürger und nicht den Bedürfnissen eines überverschwenderischen und sterilen Staats zu entsprechen haben.

Es reicht also mit dem Märchen von der Steuerhinterziehung, weil es – selbst wenn es wahr wäre – mittlerweile jedwede Legitimation verloren hat.

(Quelle: dimokratianews.gr, Autor: Panagiotis Ch. Doumas, Unternehmer und stellvertretender Vorsitzender der politischen Partei NEUE RECHTE)

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