Auch Österreich verdient an Griechenland

9. Mai 2018 / Aktualisiert: 09. Mai 2018 / Aufrufe: 324
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Österreichs heutiger Kanzler Sebastian Kurz war gegen die Rettung Griechenlands, von der sein Land jedoch bisher unter anderem mit 112 Millionen Euro an Zinsen profitierte.

Wie in dem von dem österreichischen Finanzministerium an die Öffentlichkeit gegebenen letzten Quartalsbericht festgestellt wird, beläuft sich der Betrag den Österreich bis Ende des ersten Quartals 2018 aus Zinsen, für direkte Kredite Wiens an Athen einnahm, auf 112 Millionen Euro.

Der besagte Quartalsbericht des österreichischen Finanzministeriums führt weiter an, dass Österreich in den vergangenen Jahren für Griechenland Bürgschaften in Höhe von insgesamt 11,14 Milliarden Euro übernommen hatte.

Griechenlands Zinszahlungen widerlegen populistische Rhetorik

Die Tatsache, dass Griechenland für die bilateralen Kredite Zinsen in Höhe von 112 Millionen Euro an Österreich zahlte, widerlegt die Rhetorik der letzten Jahre seitens der rechtsextremen nationalistischen „Freiheitlichen Partei Österreichs“ (FPÖ) bezüglich angeblich riesiger Nachteile für die Steuerzahler Österreichs aus den Maßnahmen zur Rettung Griechenlands.

Die FPÖ ist seit Dezember 2017 an der österreichischen Koalitionsregierung mit der konservativen „Volkspartei“ (ÖVP) des Kanzlers Sebastian Kurz beteiligt.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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