EZB demontiert Mythos von Griechenlands Aufschwung

13. April 2018 / Aufrufe: 580

Der Jahresbericht 2017 der EZB bringt den von der Regierung propagierten Mythos vom Wachstum in Griechenland zum Einsturz.

Den Mythos der griechischen Regierung von einer Rückkehr Griechenlands zum Wachstum zerstört der Jahresbericht der Europäischen Zentralbank (EZB) für 2017, der bestätigt, dass Griechenland noch einen weiten Weg vor sich hat um den durchschnittlichen Wachstumsrhythmus der Wirtschaften der Eurozone zu erreichen.

Detaillierter ergibt sich aus den Fakten der EZB, dass Griechenland 2017 das niedrigste Wachstum in der Eurozone hatte, nämlich 1,4% gegenüber dem Durchschnittswert von 2,3%. Und als ob dies noch nicht reichte, betrug das Pro-Kopf-BIP in Griechenland weniger als 2/3 des Durchschnittswerts der Eurozone, nämlich 19.900 Euro gegenüber 31.700 Euro.

Horrende Finanzierungskosten in Griechenland auch 2017

Griechenland rangiert ebenfalls in Terms privaten Konsums am Schluss, da besagter Index marginal um 0,1% zu einer Stunde erstarkte, wo in der Eurozone der durchschnittliche Anstieg 1,6% erreichte. Unerschwinglich sind in Griechenland im Verhältnis zur übrigen Eurozone auch die Finanzierungskosten, die im vergangenen Jahr 4,51% per anno erreichten, gegenüber 1,76% im Eurozonen-Durchschnitt.

Zu den wenigen positiven Aspekten zählen der Anstieg der Brutto-Investitionen um 15,7% (Eurozone: 3,7%) und der Anstieg der Exporte um 6,8% (Eurozone: 4,9%). Größer war in Griechenland allerdings auch der Anstieg der Importe, der 7,2% erreichte, gegenüber 4,4% in der Eurozone. Ebenfalls stieg in Griechenland die Beschäftigung um 2,1% an, die Arbeitsproduktivität ging jedoch um 0,8% zurück.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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