Arbeitskosten 2017 in Griechenland

10. April 2018 / Aufrufe: 378

Laut Eurostat lagen in Griechenland 2017 die Arbeitskosten rund 50 Prozent unter dem Durchschnitt der Eurozone.

Gemäß den am 09 April 2018 von dem Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) veröffentlichten Angaben beliefen sich 2017 in Griechenland die durchschnittlichen Arbeitskosten je Stunde (Lohnkosten plus Lohnnebenkosten) auf 14,5 Euro.

Die höchsten Arbeitskosten pro Stunde wurden in Griechenland 2017 mit 15,3 Euro auf dem Industriesektor verzeichnet, während sie auf dem Dienstleistungssektor bei 14,3 Euro und auf dem Bausektor bei 10,2 Euro lagen.

Lohnnebenkosten in Griechenland liegen auf Eurozonen-Niveau

In der Eurozone lagen die Arbeitskosten pro Stunde im Durchschnitt bei 30,30 Euro, wobei unter den EU-Staaten die niedrigsten Arbeitskosten Bulgarien (4,9 Euro), Rumänien (6,3 Euro), Litauen (8 Euro), Lettland (8,1 Euro) und Ungarn (9,1 Euro) hatten. Auf der Gegenseite präsentierten für 2017 die höchsten Arbeitskosten pro Stunde in der EU Belgien (39,6 Euro), Luxemburg (36,6 Euro), Schweden (36,6 Euro) und Frankreich (36 Euro).

Wie Eurostat anführt, rühren die besagten Einschätzungen von Unternehmen her, die mindestens 10 Arbeitnehmer beschäftigten, während die Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung nicht berücksichtigt werden. 2008 betrugen – wie weiter angeführt wird – die Arbeitskosten pro Stunde in Griechenland 16,8 Euro. 2015 waren sie auf 14,1 Euro gefallen, während sie 2016 bei 14,2 Euro lagen.

Die Lohnnebenkosten wiederum (hauptsächlich für Versicherungs- und Rentenansprüche) lagen 2017 in Griechenland bei 25,7% der Gesamtkosten, also ungefähr genau so hoch wie im Durchschnitt der gesamten Eurozone (25,9%).

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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