Funds belagern Immobilien in Griechenland

10. März 2018 / Aufrufe: 825

Immobilien in populären Gebieten in Griechenland gehen in die Hände ausländischer Funds über, die dann die Objekte über Airbnb untervermieten.

In Griechenland werden hauptsächlich im Herzen der Stadt Athen Wohnungen von ausländischen Funds geradezu „belagert“, die den Erwerb der Immobilien und im weiteren Verlauf ihre Untervermietung über Plattformen wie Airbnb anstreben.

Informationen zufolge haben die Funds bereits in dem Bestreben bei den Banken angeklopft, Immobilien zu dem ausschließlichen Zweck aufzukaufen, diese auf dem Mietwohnungssektor lukrativ zu verwerten.

Kurzzeitvermieter in Griechenland müssen Immobilien obligatorisch melden

Hauptsächlich diverse israelische Funds schreiten zu Käufen von Wohnungen im Großraum Athen und renovieren und werten sie zwecks ihrer touristischen Verwertung per Airbnb auf. Andere Investoren sondieren Luxuswohnungen auf populären griechischen Inseln wie Mykonos, Santorin. Keflonia, Korfu, Skiathos.

Griechenlands Finanzamt schickt sich jedenfalls an, auch bei den (Kurzzeit-) Vermietungen von Immobilien „die Hand aufzuhalten“. Es wird erwartet, dass bis Ende Märt 2018 die neue elektronische Anwendung für die Deklaration der Kurzzeitmietungen von Wohnungen (zum Beispiel über Airbnb).

Alle, die Immobilien über Plattformen wie Airbnb vermieten, werden aufgefordert sein, diese gemäß den einschlägigen Bestimmungen zu melden. Wer seine Immobilie(n) nicht deklariert, wird sich mit der Verhängung von bis zu 5.000 Euro erreichenden Geldstrafen je Verstoß konfrontiert sehen (siehe auch Hohe Strafen für Kurzzeitvermietungen in Griechenland).

Ergänzend sei angemerkt, dass Mieteinnahmen aus Immobilien in Griechenland unabhängig von der Höhe eventueller sonstiger Einkommen grundsätzlich ohne jeglichen Freibetrag ab dem ersten Euro pauschal mit von 15% bis 45% gestaffelten Sätzen besteuert werden (siehe auch Abzocke auf Airbnb-Vermietungen in Griechenland).

(Quellen: dikaiologitika.gr, Medienberichte)

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