Griechenland verbietet Bewerbung obszöner Kinderkostüme

7. Februar 2018 / Aktualisiert: 08. Februar 2018 / Aufrufe: 584

In Griechenland ist die Bewerbung obszöner Karnevalstrachten für Kinder verboten.

In einer Bekanntmachung informierte in Griechenland das Generalsekretariat für Handel und Verbraucherschutz in Zusammenhang mit dem Verbot der gewerblichen Werbung für an Kinder gerichtete und als obszön geltende Karnevalskostüme.

Konkret wird der Beschluss des Ministeriums für Wirtschaft und Entwicklung in Erinnerung gerufen, gemäß dem auf Webseiten oder / und in Geschäften die gewerbliche Promotion „unanständiger“ Karnevalstrachten untersagt ist, die als Kinderkostüme präsentiert werden.

Verzerrung des Bildes der Infantilität

Der zuständige Ausschuss begründet dieses Verbot folgendermaßen:

Wenn die Kinder an Aktivitäten teilnehmen oder Konsumenten von Produkten werden, die ihre Sexualität vorführen, wird ihre normale psychologische Entwicklung verletzt. Parallel werden das Bild der Kindlichkeit verzerrt und die spezielleren Charakteristika dieses Alters verfälscht.

Ebenfalls ist die gewerbliche Promotion von Kinderkostümen untersagt, die Hitler nachahmen und an direkt mit Hassverbrechen verbundene Haltungen und Gesten wie beispielsweise den nazistischen Gruß verweisen.

Es sei angemerkt, dass gemäß Artikel 7a des Gesetzes N. 2251/1994 die Lieferanten verpflichtet sind, auf dem Markt (nur) solche Produkte zu vertreiben, die per Bestimmung, Nutzung oder Vertriebsumständen keine Gefahren für die psychische, mentale oder sittliche Entwicklung der Minderjährigen bergen.

Zu Lasten der den Bestimmungen des wie vorstehenden Artikels Zuwiderhandelnden ist außer den einschränkenden und korrigierenden Maßnahmen im Vertrieb der Produkte (Artikel 7a) auch die Verhängung von Verwaltungsstrafen (Artikel 13a) vorgesehen.

(Quelle: iefimerida.gr)

Kommentare sind geschlossen