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Kontinuierliche Verarmung der Bevölkerung Griechenlands

Kontinuierliche Verarmung der Bevölkerung Griechenlands

15. Dezember 2017 / Aufrufe: 1.133

Laut einer Untersuchung der Eurostat litt in Griechenland 2016 ein Drittel der Bürger unter materiellen und gesellschaftlichen Entbehrungen.

Eine Untersuchung des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) beschreibt in düsteren Farben den Alltag der Bürger in Griechenland, wobei der sogenannte Warenkorb der Hausfrau immer leerer wird und die Sozialleistungen von Jahr zu Jahr gekürzt werden.

Den Fakten zufolge entbehren unter den Ländern der EU die Bürger Griechenlands im Verhältnis zu den übrigen EU-Bürgern der meisten gesellschaftlichen und materiellen Güter und belegen damit auf der „Rangliste der Entbehrungen“ nach Rumänien und Bulgarien den dritten Platz.

2016 entbehrte in Griechenland jeder dritte Bürger grundlegender Güter

Spezieller hatten in Griechenland 32% der Bürger – sprich eine von drei Personen – im Jahr 2016 wegen wirtschaftlicher Knappheit nicht die Möglichkeit, grundlegende materielle, aber auch gesellschaftliche Güter zu genießen, wie:

  • Jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Geflügel, Fisch oder Gemüse zu haben
  • Heizung in der Wohnung zu haben
  • Eine Woche Urlaub zu machen
  • Nicht mit der Bezahlung von Hypotheken, Mieten, Rechnungen gemeinnütziger Unternehmen oder Raten aus Konsumgüterkäufen in Rückstand zu geraten
  • Zwei Paar Schuhe zu haben, die ihren Füßen perfekt passen
  • Ihre abgewetzte Kleidung zu erneuern
  • Jede Woche etwas Geld für sich selbst auszugeben
  • Ein Auto für ihre persönliche Nutzung zu unterhalten
  • Abgenutzte Möbel in der Wohnung zu ersetzen
  • Regelmäßige Freizeitaktivitäten zu haben
  • Einmal im Monat mit der Familie oder mit Freunden auf eine Getränk oder zum Essen auszugehen
  • Eine Internet-Verbindung zu haben

Personen mit niedriger Bildung sind häufiger von Entbehrungen betroffen

Laut den Fakten der besagten Untersuchung litten 16% der Bevölkerung der EU (75 Mio. Personen) im Jahr 2016 unter materiellen und gesellschaftlichen Entbehrungen.

Die höchste, für ungefähr die Hälfte der Bevölkerung geltende Quote materieller und sozialer Entbehrung wurde 2016 in Rumänien (50%) und Bulgarien (48%) verzeichnet, gefolgt von Ländern, in denen eine von drei Personen betroffen ist: Griechenland (36%), Ungarn (32%) und Litauen (29%). Die niedrigsten Anteile materieller und sozialer Entbehrung führten dagegen die skandinavischen Mitgliedstaaten und Luxemburg an: 3% in Schweden, 4% in Finnland, 5% in Luxemburg und 6% in Dänemark.

In den anderen Mitgliedstaaten der EU liegt die Quote materieller und gesellschaftlicher Entbehrung unter den Personen mit einem niedrigen Bildungsniveau (mittlere oder niedrigere Schulbildung) höher. Eine von vier Personen (25%) mit niedrigem Bildungsniveau in der EU leidet unter materieller und sozialer Entbehrung, während dieser Anteil bei Personen mit Sekundarbildung auf eine von sieben (14%) und unter den Personen mit höherer Bildung (Tertiärbildung) auf nur eine von zwanzig (5%) sinkt.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. EuroTanic
    15. Dezember 2017, 10:06 | #1

    Die Menschen weltweit werden nach Strich und Faden von der Politikelite durch „Gesetze“ ausgebeutet bis das Volk sich wieder auf das Recht besinnt, das mit ihnen geboren wurde.

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