Griechenlands Anleihen bescherten 2017 Spitzenrenditen

30. Dezember 2017 / Aufrufe: 701

Laut Bloomberg erwiesen sich 2017 die Staatsanleihen Griechenlands hinsichtlich ihrer Rendite wieder einmal weltweit als Champions.

Laut dem von Bloomberg angestellten Jahresrückblick erwiesen sich für 2017 die griechischen Anleihen mit Renditen auf Niveaus bei 60% als weltweite Champions.

Die fünf zwischen 2034 und 2042 auslaufenden griechischen Titel haben unter den Anleihen entwickelter Staaten die mit Abstand beste Rendite, da ihre Preise im laufenden Jahr von 59,3% auf bis zu 63,7% anstiegen.

Griechische Staatsanleihen brachten 2017 weltweit höchste Renditen

Selbst unter Berücksichtigung der sogenannten Schwellenmärkte sind die Renditen der griechischen (Staats-) Anleihen reichlich höher als die bei den Anleihen von Belize (38,7%) und Argentinien (30%) verzeichneten Resultate, die bei den Schwellenmärkten die besten Ergebnisse hatten.

Die hohen Renditen der griechischen Anleihen kommen in einem Jahr, in dessen Verlauf die Anleihen der USA und Japans negative Renditen von entsprechend 2,4% und 2,7% hatten.

Die Rally der griechischen Anleihen stützte sich auf den erfolgreichen Eintausch („Swap“) der PSI-Anleihen, die endgültige Vollendung der dritten Beurteilung / Bewertung (des Fortschritts des sogenannten griechischen Programms bzw. Memorandums durch die Gläubiger des Landes) am 22 Januar 2018 und die Erwartungen hinsichtlich einer Aufwertung der griechischen Wirtschaft seitens der internationalen Rating-Agenturen in den ersten Monaten des neuen Jahres.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. GR-Block
    30. Dezember 2017, 03:13 | #1

    Griechenlands Anleihen bescherten 2017 Spitzenrenditen“ – Na, dann hat sich ja der ganze Ärger gelohnt, den die EU mit dem Kampf gegen die Griechen auf sich genommen hatte. Jetzt hat das Land diese „lukrativen“ Titel am Hals und ist – in seiner neuen Rolle als Geldschleuse – trotzdem in der EU geblieben, wow. Damit fließt wie geplant für Jahrzehnte europäisches Steuergeld in die Privatwirtschaft … und keiner hat es gemerkt. Die 500 Mio glauben allen Ernstes, die Griechen hätten so schlecht gewirtschaftet, dass sie 323 Mrd „Hilfe“ gebraucht hätten. Welch ein Wahnsinn! Dafür hätte Athen 4 GRs kaufen können.
    Stattdessen ist das gebeutelte Land längst dabei, seinen (realen) 32 Mrd IWF-Kredit abzuzahlen. Der wird planmäßig 2026 getilgt sein. Die 500 Mio allerdings werden noch für Jahrzehnte die übrigen 291 virtuellen Mrd durch griechische Banken in die Finanzsektoren ihrer Länder schleusen, ohne dass ihre Regierungen sie darüber informierten.

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