Die EU als Experiment

30. November 2017 / Aufrufe: 527
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Das Experiment der EU macht Europa zu einem Kontinent der Dritten Welt.

Falls ein wissenschaftliches Experiment in einem geschlossenen, begrenzten Raum fehlschlägt, macht das weiter nichts aus. Möglicherweise ist ein kleiner investierter Betrag und ein Teil der wertvollen Zeit der Wissenschaftler verloren gegangen. Kaum jemand interessiert sich für einen solchen Misserfolg oder wird davon beeinträchtigt.

Was geschieht jedoch, wenn das Experiment nicht in einem geschlossenen Raum durchgeführt wird und das Versuchskaninchen die selbigen Nationen Europas sind?

Ein Experiment, Europa zu einem Paradies zu machen

Wenn Sie auch nur ein klein wenig Zeit widmen und im Internet nach Nachrichten und Fotos von den feierlichen Vorbereitungen der europäischen Städte für das Weihnachtsfest suchen, werden Sie überrascht sein und sich möglicherweise beunruhigen. Patrouillen von Spezialeinheiten sowohl der Polizei als auch des Militärs, gepanzerte Fahrzeuge, Ausrüstung für Anti-Terror-Einsätze transportierende Spezialfahrzeuge, Schützen des Militärs unter der Menschenmenge, speziell ausgebildete Hunde, Helikopter und unbemannte Luftfahrzeuge, an verschiedenen Stellen der Straßen in Bereitschaft befindliche Sprengstoffspezialisten, dekorierte Beton-Straßensperren, damit sie zum Klima der Tage passen, und noch viele weitere Maßnahmen, die das vormals zivilisierte Europa zu einer drittweltlichen Region des Planeten machen, in der ein Krieg niedriger Intensität herrscht.

Zu dem Vorstehenden können die „politisch korrekten“ Bemühungen hinzugezählt werden, das Fest der Geburt Christi abzuwerten, weil eine Reihe diverser „Minderheiten“ nicht in eine schwierige Lage kommen sollen.

Was die meisten Hauptstädte Europas durchleben, ist ein neues Experiment. Eine Gruppe von Menschen beschloss, Europa in ein wirtschaftliches Paradies zu verwandeln, das auf einem – kontrollierten – freien Markt basieren würde, das allen gleiche Chancen bieten würde, das jede Art von Problem lösen und einen Leuchtturm für die Menschheit darstellen würde. Das Experiment hatte – angeblich – die wissenschaftliche Unterstützung tausender Ökonomen, Theoretiker des Liberalismus und des Eurosozialismus, Soziologen usw.

Die Änderungen, die Europa zur Dritten Welt machen

Das Resultat des Experiments führte zu sehr niedrigen Geburtenraten, zu einer Zunahme der Andersgebürtigen, zu einer Erhöhung der Steuern, zu einem Anstieg der Kriminalität, zu einer Zunahme der politischen Spannung, zu einer Verstärkung der Rivalität unter den Ländern der Eurozone, zu tausenden Toten aus dem islamischen Terrorismus und zur Entzweiung der europäischen Nationen.

Sehen sie, die wissenschaftlichen Experimente können kein Modell für das Regieren der Menschen darstellen. Auf wissenschaftliche Theorien stützten sich auch die Sozialisten und die Kommunisten, und die Resultate haben wir gesehen. Die EU stellt also ein Experiment dar und das Ergebnis ist nichts anderes als unsere Umwandlung in einen Kontinent der Dritten Welt.

(Quelle: dimokratianews.gr, Autor: Athanasios Gkournelos, politischer Analytiker)

  1. Freiberufler
    30. November 2017, 12:01 | #1

    Das Experiment ist auf unbegrenzte Dauer angelegt. Die Veränderungsprozesse sind schleichend genug, dass sich der überwiegende Teil der Bevölkerungen an den Status quo ante nicht erinnern kann. Für die übrigen ist es einfach die alternativlose Normalität. Der Sozialismus scheiterte daran, dass jeder wusste, dass es eine Alternative zu ihm gab.

  2. Die Deutsch-Griechin
    30. November 2017, 22:47 | #2

    Für mich ist diese „Normalität“ nicht alternativlos. Sie ist einzig von Frau Merkel erschaffen worden, die, ohne mit den anderen EU-Ländern vorher zu korrespondieren, eine einsame Entscheidung getroffen hat, die nun andere mittragen sollen. Wer nicht mit ihr eins ist, gilt als böse, fremdenfeindlich, wenn nicht gar rechtsradikal. Kein Wunder, dass sich Deutschland entzweit und natürlich auch Europa.
    Griechenland ist, abgesehen von den bedauernswerten Inseln mit ihren Lagern, noch ein Hort des Friedens.

  3. GR-Block
    1. Dezember 2017, 00:30 | #3

    „Niemand hatte die Absicht, in Europa ein Paradies zu errichten!“ –
    Nein, ganz im Gegenteil. Nach dem Ende von Flächenbombardements, Blitzkriegen, grausamen Kriegsverbrechen, Holocaust und den bisher einzigen Einsatz von Atomwaffen waren die Menschen wie betäubt. Die einen über das Ausmaß der Unmenschlichkeit, die anderen über das Ausmaß ihrer eigenen Unmenschlichkeit. In solch einer Zeit sind Völker gefügsam und ihre alten Feudalherren wittern ihre Chance.
    Mit dem Testlauf Montanunion (1952) bereitete man für 1957 ein Wirtschaftskartell an der Demokratie vorbei vor, das neue Wirtschaftsfreiräume für den Feudalismus erschließen sollte. Die Zeit war günstig, jetzt wo sich die Bürger zurückzogen ins apolitische Privatleben. Der Feudalherr wollte sein Geld noch mehr für sich arbeiten lassen als schon durch die beiden Weltkriege erreicht. Damit die aber, die statt des Geldes tatsächlich für den Feudalherren arbeiten müssen, nicht auf demokratische Kontrolle drängten, lancierte man in der Presse, in der EWG werden die verfeindeten Völker friedlich miteinander Handel treiben und die USA werden Westeuropa gegen das Reich des Bösen schützen, wenn es die Teilung des selben akzeptierte. Und die Menschen akzeptierten Währungsreform, NATO-Gründung, EWG-Gründung, Verfolgung demokratisch gewählter Volksvertreter, Remilitarisierung und schließlich die Abtrennung West- von Mittel- und Osteuropa. In dieser so geschaffenen Schutzzone entwickelte der Feudalismus ein radikales neoliberales Experiment und keiner sah hin:
    – Wirtschaftsregeln, ohne parlamentarische Kontrolle.
    – Extremster Lobbyismus und steuerlich geförderter Aufbau engmaschiger Klientelnetzwerke.
    – Legalisierung der Korruption speziell gegen ausländische Amtspersonen.
    – Radikale Subventionspolitik und Protektionismus, um kleine Nachbarvölker zur Assimilierung zu zwingen.

    Die Änderungen, die Europa zur Dritten Welt machen“ – Das alles hat mit der Dritten Welt nichts zu tun, überhaupt nichts. Das ist das klassische fränkische Feudalsystem des Mittelalters, dessen Entstehung im 5. Jahrhundert wo genau begann? Na, im heutigen Belgien, Holland, Luxemburg, NW-Deutschland natürlich. Danach breitete es sich über das von den Römern hochentwickelte und dicht besiedelte Gallien (ganz Gallien?) bis nach Norditalien aus und assimilierte in seinem Osten so nebenbei die kleinen und bevölkerungsarmen Germanenstämme.
    Die damaligen Feudalherren wurden von ihren Untertanen „die Großen“ genannt und als solche wie heute nie in Frage gestellt. Denn immerhin konkurrierten auch sie mit dem (Römischen) Reich des Bösen. Solche „Großen“ sind es, die bis heute z.B. den europäischen Hochadel bilden und immer noch ihre Schlösser und Ländereien halten, ihr Gold in „Oasen“ vor dem demokratischen Zugriff schützen. Mit der EU ist ihnen eine weitere Etappe gelungen. Mal sehen wie lange.

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