Griechenlands Problem ist … der Staat

18. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.050
Einen Kommentar schreiben Kommentare

Die Lösung für Griechenlands Wirtschaft sind die kleinen Unternehmen, das wirkliche Problem ist der Staat.

In Griechenland werden 70% der Gesamtheit der Arbeitsplätze der produktiven Wirtschaft von Firmen-Formationen geboten, die weniger als 3 (drei) Menschen beschäftigen. 90% der Arbeitsplätze der produktiven Wirtschaft bieten Firmen mit neun oder weniger Beschäftigten. Insgesamt bringen Firmen mit weniger als 49 Beschäftigten 97,5% der Arbeitsplätze ein!

In ihrer überwältigenden Mehrheit sind diese Firmen Bespiele eines notgedrungenen Unternehmertums. Wenn nämlich diese Firmen keine Aktivitäten entwickeln, sind ihre Eigentümer höchstwahrscheinlich zur wirtschaftlichen Untätigkeit und ihre Angestellten zur Arbeitslosigkeit verurteilt! Und niemand darf diese Firmen mit den „sexy“ Versuchen des Gelegenheits-Unternehmertums verwechseln!

Griechenlands Problem sind Größe und Kosten des Staats

In den meisten Fällen ist der Arbeitgeber nichts anderes als ein Angestellter der Firma, der unbezahlt bleibt, wenn etwas (wie üblich) schief läuft, und der das gesamte Risiko eines Misserfolgs trägt, als ob er ein Venture-Capitalist wäre. In Griechenland wird jedoch allen Unternehmen der produktiven Wirtschaft begegnet, als ob es unternehmerische Gelegenheitsversuche mit Finanzierung und einem riesigen Markt wären, während es in Wirklichkeit Bemühungen ihrer Beschäftigten sind, der Arbeitslosigkeit zu entgehen!

Alle, die von Unternehmen und Gewinnen und Dividenden und anderen Phantasiezuständen reden und die produktive Wirtschaft als Eldorado wahrnehmen, sind lächerlich. Lächerlich sind auch alle, die dem Arbeitgeber / Arbeitnehmer der 1, 2 oder 5 Personen als Großunternehmer / Kapitalist begegnen.

Es ist noch nicht lange her, als Minister und Abgeordnete der Krise wie (der ehemalige Staatsminister) Ilias Mosialos, aber auch andere in den „Fenstern“ (der TV-Magazine) auftraten und sagten, Griechenlands Problem sei, dass es viele Kleinunternehmen hat. Also schön, ich habe eine Nachricht für sie: Das Problem sind die Größe und die Kosten des Staates! Die Kleinunternehmen sind die Lösung!

Mit der Überbesteuerung tritt der Staat die grundlegenden persönlichen Freiheiten der Bürger mit Füßen und hindert sie am Überleben, damit er Inhaber einträglicher Posten bezahlt, die sich weigern, dass ihre Leistung beurteilt wird, für die sie aus den Steuern der produktiven Wirtschaft bezahlt werden. Aber sogar auch wenn jemand mit harter Arbeit genug Geld verdient um zu überleben, bestraft der Staat mit einer Reihe verfassungswidriger, absurder und überdimensionaler Steuern nicht nur einfach dessen Produktivität, sondern unterminiert sein selbiges Überleben.

Kleinunternehmen könnten Arbeitslosigkeit in Griechenland eliminieren

Mit Steuern wie der ENFIA, der sogenannten Gewerbeabgabe, den Versicherungsbeiträgen für Selbständige und einer Menge anderer „auf Mutmaßung erhobener“ Steuern unterliegt der Mittelstand Verfolgungen mit dem Charakter eines Genozids, und zwar ohne, dass sich bisher jemand mittels der Justiz mit Massenklagen bewegt hat um sie zu annullieren.

Parallel sind mehr als 30% der vor 2009 existierenden Unternehmen notgedrungenen Unternehmertums geschlossen worden. Und zusammen mit ihnen gingen nicht nur Steuern, sondern auch die von ihnen unterhaltenen Arbeitsplätze verloren! Wenn noch einige Kleinunternehmen zusammenbrechen, WIRD DIE WIRTSCHAFT ZUSAMMENBRECHEN UND WIR WERDEN ALS LAND ZU EXISTIEREN AUFHÖREN!

Ihr alle, die ihr denkt, ohne diese unglücklichen mittelständischen Hungerleider, die bei den Gelüsten des Staates auf Steuern ihr Leben riskieren, werde es eine Wirtschaft geben, seid lächerlich. Ihr alle, die ihr denkt, das Wachstum werde von den Firmen der 50 – 1.000 Beschäftigten also von jenen Firmen kommen, die läppische 2,5% der Arbeitsplätze der produktiven Wirtschaft unterhalten, seid lächerlich. Selbst wenn sie sich verdoppeln würden, werden wir eine Verbesserung der Arbeitslosigkeit von weniger als 3% haben!

Wenn dagegen die Gesellschaft die sehr kleinen Unternehmen der 1 – 3 Personen umarmt und diese im Schnitt nur 0,25 Personen einstellen, werden wir die Arbeitslosigkeit auf Null bringen!

Witzfiguren! Ey, Witzfiguren!

(Quelle: capital.gr, Autor: Agis Veroutis)

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks

Hinweis: Kommentare werden erst nach Freischaltung durch einen Administrator sichtbar.
Bitte beachten Sie die Hinweise und Regeln bezüglich der Abgabe von Leserkommentaren.