Brisante Vorwürfe wegen Fraport-Deal in Griechenland

22. Oktober 2017 / Aufrufe: 627
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Der Vorsitzende des zivilen Luftfahrtverbands in Griechenland erhebt schwere Vorwürfe in Zusammenhang mit der Abtretung 14 peripherer Flughäfen an die deutsche Fraport.

Der Vorsitzende des zivilen Luftfahrtverbands, Vasilis Alevizopoulos, erhebt schwere Vorwürfe wegen der Überlassung 14 peripherer Flughäfen in Griechenland an die Fraport.

Im Radiosender Parapolitika 90,1 FM mit dem Journalisten Giorgos Tragkas sprechend sagte er, den Vertrag haben die Ministerien für Verteidigung, Finanzen und Verkehrswesen unterschrieben und der Rechtsbeirat des Staates habe bis heute keine Kenntnis von dem strittigen Vertrag erhalten.

„Mauert“ Griechenlands Justiz beim Fraport-Deal?

Vasilis Alevizopoulos betonte, die Übergabe der besagten griechischen Flughäfen an die Fraport sei offiziell immer noch nicht erfolgt und die Minister haben Flughafenleiter angewiesen, sie zu übergeben. Zur selben Stunde monierte er, in den Lagern der Flughäfen seien Plünderungen erfolgt, es sei nicht möglich geworden, eine Materialinventur durchzuführen, und das Personal laufe in Gefahr, ins Gefängnis zu kommen.

Weiter fragte er sich, warum der Staatsanwalt für Schwarzgeldangelegenheiten nicht die wirtschaftliche Lage der Fraport überprüfte, die einem Liquiditätsengpass begegnet. Er merkte an, eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft eingereicht zu haben, von der die Akte wegen Kapitalverbrechen an die Oberstaatsanwaltschaft geschickt wurde, von der die Akte zurückgehalten wird, während sie an den Areopag und im weiteren Verlauf an das Parlament zu entsenden gewesen wäre.

Herr Alevizopoulos führte auch an, der griechische Geheimdienst (EYP) beobachte sein Telefon, und verlangte von den Ministern für Justiz und Bürgerschutz, zu beantworten, aus welchem Grund sie bei seinem Telefon die Anrufsperre aktiviert haben.

Er sagte ebenfalls, ein „Consultant“ des sogenannten Privatisierungsfonds (TAIPED) habe 8,5% der Aktien der Fraport inne, und auch, dass die Bedingung bezüglich des Verkaufs der vierzehn Flughäfen gestellt worden war, damit das dritte Memorandum unterzeichnet wird. Er charakterisierte das Parlament als eine Waschanlage für Erpresser und sagte, der Vertrag sei nicht investiv und von dem deutschen Regime beschlagnahmt worden.

(Quelle: parapolitika.gr)

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