Griechenland bleibt Champion der Steuererhöhungen

17. September 2017 / Aufrufe: 469

Laut der OECD erwies Griechenland sich auch 2016 als Meister der Steuererhöhungen.

Laut dem Bericht „Tax Policy Reforms 2017“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwies Griechenland sich bei der Erhöhung der Steuern (wieder einmal) als Champion.

Konkret war Griechenland der einige Staat, der den Mehrwertsteuer-Basissatz von 23% auf 24% erhöhte. Gleichzeitig war es auch das einzige Land, das die durchschnittliche steuerliche Belastung der ledigen Arbeitnehmer im Vergleich zu 2015 um 1% erhöhte.

Stimulierung des Wachstums mittels steuerlicher Reformen

Ebenfalls auf dem ersten Rang liegt Griechenland auch bei der Belastung durch die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung wegen des neuen Versicherungsgesetzes („Lex Katrougkalos“).

In dem Bericht werden die Änderungen der Einkommensteuer natürlicher Personen, der Beiträge zur Sozialversicherung, der Mehrwertsteuer, der Umweltsteuern und der Eigentumssteuern je Land verzeichnet.

Die Regierungen (jedoch offensichtlich nicht alle) konzentrieren ihre Bemühungen zurecht auf die Stimulierung des Wachstums mittels steuerlicher Reformen„, erklärte der Generalsekretär der OECD, Angel Gurría, und fügte an: „Die Beobachtung der Änderungen in der weltweiten Landschaft der Steuerpolitik bieten hochqualitative Informationen in Zusammenhang mit der Gestaltung der Steuerpolitik, die den Trägern bei der Festlegung einer Politik und der Planung und Bewertung zukünftiger Reformen zum Nutzen ihrer Bürger zu helfen vermögen.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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