Das Martyrium der Familie in Griechenland

13. September 2017 / Aufrufe: 661
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Infolge der überdimensionalen Belastungen sind in Griechenland immer mehr Haushalte gezwungen, sogar bei Lebensmitteln und Gütern des alltäglichen Grundbedarfs zu sparen.

Die über die reale Wirtschaft und das Lebensführungsniveau der Bürger in Griechenland an das Licht gelangenden beunruhigenden Fakten bestätigen das, was alle in der Periode der großen Krise und spezieller in den letzten Jahren der Regierungsführung der SYRIZA durchleben, die das Bild der griechischen Wirtschaft dramatisch verschlimmerte, das Einkommen der Bürger auspresste und die Steuerpflichtigen mit Dutzenden Milliarden Euro an schmerzhaften, aber auch rezessiven Maßnahmen belastete.

Eine Untersuchung der Firma Nielsen über die in den Supermarkt-Ketten verzeichneten Tendenzen gibt eine Schrumpfung des konkreten Markts um 1,1% im ersten Halbjahr des Jahres gegenüber einem Jahr vorher wieder. Das Schlimmste ist jedoch, dass die griechischen Haushalte die Ausgaben sogar auch bei grundlegenden Konsumgütern wie Brot und Milch und bei den Haushaltsartikeln wie Küchenpapier beschneiden. Charakteristisch ist sogar, dass der Rückgang in der Kategorie der Milchprodukte auf dem Markt des organisierten Einzelhandels bei 8,6% angelangte.

Tsipras opfert die wirtschaftlichen Schwachen dem Klientel-Staat

Es ist offensichtlich, dass die Haushalte gezwungen werden, überall Ausgaben zu kürzen und sogar auch auf Artikel des Grundbedarfs verzichten und nicht vermögen, den überdimensionalen fiskalischen, steuerlichen Lasten zu entsprechen, die ihnen die Regierung Tsipras aufgebürdet hat, und die elementaren Lebensführungsumstände sicherzustellen.

Auf der anderen Seite schlägt der Generalverband der Gewerbetreibenden, Handwerker und Kaufleute Griechenlands (GSEVEE) wegen der wahrscheinlichen Schließung von 13.000 Unternehmen innerhalb des zweiten Halbjahrs des Jahres. Es wird verständlich, dass eine solche negative Entwicklung auch den Verlust von auf ungefähr 21.000 veranschlagten Arbeitsplätzen bedeutet. Die Probleme der Überschuldung der Unternehmen bleiben im „roten“ Bereich, da sie nicht in der Lage sind, ihren fälligen Verbindlichkeiten an das Finanzamt und die Versicherungskassen zu entsprechen.

Es ist offensichtlich, dass die von der Regierung befolgte Wirtschaftspolitik ineffizient und ausweglos ist, da sie den Teufelskreis der Rezession speist. Überdimensionale Steuern und Sozialabgaben saugen die Haushalte aus und strangulieren die Unternehmen. Die Einkommen verfliegen und verpflichten dabei die wirtschaftlich Schwächeren selbst auch auf Brot und Milch zu verzichten. Es sind jene, die Herr Tsipras angeblich schützen werden würde, jedoch opfert er sie auf dem Altar des Klientel-Staates um nicht die öffentlichen Ausgaben einzuschränken.

(Quelle: eleftherostypos.gr)

  1. Ronald
    14. September 2017, 00:40 | #1

    Griechenland wird nicht regiert, sondern beherrscht. Nicht von seiner Regierung, nicht vom Volk und auch nicht von den Institutionen, IWF, EZB oder ESM. Griechenland wird beherrscht von einem ganz offensichtlich unbesiegbaren Staatsapparat. Die Parasiten, die Regierung um Regierung Griechenland über Jahrzehnte in den Pelz gepflanzt haben, sind immun.

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