Griechenlands Bürger schnallen Gürtel immer enger

26. August 2017 / Aufrufe: 905

Um ihren Verpflichtungen nachkommen zu können schränken die Bürger in Griechenland sich immer mehr ein.

Die privaten Haushalte in Griechenland schnallen den Gürtel immer enger und schränken sich überall ein, da die Griechen gemäß den von diversen Untersuchungen gezeigten Fakten den Konsum bei Lebensmitteln, Treibstoff und elektronischen Gütern reduzieren.

Laut den offiziellen Angaben des Ministeriums für Umwelt und Energie kauften die Griechen im ersten Halbjahr 2017 rund 56 Millionen Liter Benzin weniger, da das Umsatzvolumen bei Benzin auf Jahresbasis um 4% zurückging.

Griechenland hinkt der Eurozone immer weiter nach

Zur selben Stunde zeigen Angaben über die Umsätze der Supermärkte in Griechenland einen Verlust der Größenordnung von 1%, da es bei den Molkereiprodukten einen Umsatzrückgang um 3,5% gab, der Rückgang bei den Reinigungsmitteln sich bei 4,9% und bei Artikeln persönlicher Hygiene bei 4,6% bewegt.

Wie die griechische Zeitung „Ta Nea“ berichtete, haben einen ähnlichen rückläufigen Kurs auch die Umsätze bei den Elektronik-Artikeln genommen, da die von dem Marktforschungsunternehmen „Gfk“ bekannt gegebenen Angaben bei Informatik-Produkten einen Rückgang um 11,2%, bei Telekommunikations-Produkten um 5,3% und bei Elektronik-Artikeln um 5,8% zeigen.

Wie betont wird, ist der sogenannte Verbrauchervertrauensindex mittlerweile auf die Niveaus von Februar 2015 zurückgekehrt. „Wir kehren nicht nur dorthin zurück, wo wir vor 2,5 Jahren waren, sondern in Terms des Verbrauchervertrauens liegen wir weiterhin hinter der Eurozone zurück, zu der sich – genau weil sie mit Wachstumsrhythmus von 2,5% ‚rennt‘ – der Abstand erweitert„, erklärte gegenüber der Zeitung der Generaldirektor des Instituts für Markt- und Industrieforschung (IOBE), Nikos Vettas.

(Quelle: dikaiologitika.gr, Autor: Giorgos Antonopoulos)

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