Griechenlands Premier … putzt Klinken

1. Juni 2017 / Aufrufe: 809

Alexis Tsipras führte verzweifelte Telefonate mit Merkel, Macron und Tusk wegen einer Lösung bezüglich der Verschuldung Griechenlands.

Nach der Sackgasse in den Beratungen über die öffentliche Verschuldung Griechenlands befindet sich Premierminister Alexis Tsipras mit dem Telefon in der Hand und seine Besorgnis auf einem Höhepunkt.

Am vergangenen Dienstag (30 Mai 2017) führte der griechische Premierminister in der Bemühung um die Findung eines „goldenen Schnitts“ aufeinanderfolgende telefonische Unterredungen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem Europarat-Vorsitzenden Donald Tusk und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.

Tragfähigkeit der Verschuldung ist für Griechenland unabdingbar

Die Kontakte des griechischen Premierministers Alexis Tsipras werden sich in den kommenden Tagen fortsetzen, da Athen in allen Tönen verkündet, dass das Thema, selbst wenn es es bei der Eurogruppe am 25 Juni 2017 keine Einigung gibt, an höhere Stelle, sprich die Gipfelkonferenz am 22 Junis 2017 in Brüssel weitergehen werde.

In seinen geführten Unterredungen beharrte Alexis Tsipras auf der Notwendigkeit einer „sauberen Lösung“ in dem Thema der griechischen Verschuldung und richtete Frau Merkel sowie den Herren Tusk und Macron aus, wenn keine Lösung in dem Thema gefunden werde, würde dies die guten Aussichten in die Luft sprengen, die sich bezüglich der griechischen Wirtschaft und des Gangs Griechenlands an die internationalen Finanzmärkte eröffnen. „Wir wollen eine saubere Lösung in der Verschuldung, damit wir an die Märkte gehen können„, ist die Botschaft, die der griechische Premierminister an alle sendet und erwartet, dass die von Berlin (sprich Wolfgang Schäuble) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gemeinsam erhobenen „merkwürdigen“ Einwände gebeugt werden.

Die griechische Seite hat außerdem in alle Richtungen verlauten lassen, die Tragfähigkeit der Verschuldung beziehe sich nicht nur auf die Möglichkeit zur Bedienung der Kreditbedürfnisse, sondern auch auf die Möglichkeit Griechenlands, aus der Krise hinauszukommen und den notwendigen Sprung zu der produktiven Neuorganisation und Extravertiertheit zu vollziehen.

(Quelle: dimokratianews.gr)

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