Schäuble bleibt für Europa ein Problem

25. Mai 2017 / Aufrufe: 1.271

Schäubles Verhalten im Thema Griechenlands löst einen Sturm der Entrüstung aus.

Die Haltung Deutschlands Finanzministers Wolfgang Schäuble bei der Eurogruppe am 22 Mai 2017 in Brüssel rief innerhalb der parlamentarischen Fraktion der Sozialisten & Demokraten heftige Reaktionen hervor.

Gianni Pitela, Vorsitzender der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament, charakterisierte Schäuble als „Problem für Europa„.

Schäubles Verhalten ist gefährlich und verantwortungslos

Mit einem Post auf Twitter und anlässlich der Debatte über das Rettungsprogramm für Griechenland betont Gianni Pitela, „mit seinem Widerstand gegen jeglichen Fortschritt bezüglich Griechenland fährt Schäuble darin fort, für Europa ein Problem zu sein„.

Der deutsche sozialdemokratische Europa-Abgeordnete Udo Bullmann wiederum bezeichnete Schäubles Verhalten als „wirtschaftlich gefährlich und politisch verantwortungslos“ und führte in seinem Post auf Twitter an: „Vorwände, Verzögerungen, Schäubles Verhalten in Zusammenhang mit Griechenland sind wirtschaftlich gefährlich und politisch verantwortungslos.

Ihre Verwunderung darüber, wie jemand Griechenland nach einer dermaßen großen Anstrengung eine Erleichterung der Verschuldung verweigern könne, brachte auch die Europa-Abgeordnete Pervenche Berès der französischen Sozialistischen Partei zum Ausdruck. In einem Post auf Twitter führte sie an: „Wie kann es nach einer dermaßen großen in Griechenland erfolgten Anstrengung immer noch eine Verweigerung einer Erleichterung der Verschuldung geben? In der Eurogruppe muss sich das europäische Interesse durchsetzen.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. Uli
    25. Mai 2017, 06:17 | #1

    Schäuble will Griechenland fertig machen. Da kann es sich noch so anstrengen, die seinerzeitige Verbitterungvor allem durch Varoufakis bekommt der Sturkopf nicht mehr aus seinem Dickschädel. Schäuble ist kein Staatsmann, sondern ein rivalisierender Amtsschimmel.

  2. windjob
    25. Mai 2017, 09:22 | #2

    Es wird Zeit, dass jemand diesen verbitterten, alten Sturkopf in die Wüste schickt. Er ist eine Schande für Deutschland.

  3. jonah
    25. Mai 2017, 12:50 | #3

    Vlt wird es Zeit die Korruptionsaffäre Schäubles (vor jahren) endlich mal durch die Medien zu peitschen ?!

  4. Max Bartsch
    26. Mai 2017, 11:48 | #4

    Herr Schäuble versucht mit allen Mitteln, vor der Wahl eine Schuldenerleichterung für Griechenland zu vermeiden. Der Hauptgrund dafür ist sein Haushalt, der durch die regelmäßigen Erträge von 3,2% aus den griechischen Staatsanleihen finanziert wird, welche die deutsche Beamtenversicherung und die Verluste der Landesbanken (von 2008) stützen. Würde ein Teil der Einnahmen aus den griechischen Staatsanleihen für Deutschland wegfallen, würde Schäubles Haushalt von angegeben +20 Mrd.€ auf -35 Mrd.€ sinken. Abgesehen davon, das rauskommt, dass die 300 Mrd. € Verluste der deutschen Landesbanken von 2008 immer noch bestehen!! Siehe die Dexia-Bank (= Deutsch-Französische Bad-Bank). So will Hr. Schäuble in die Geschichte eingehen als Finanzminister mit einem positiven Haushalt. Europa hat Herrn Schäuble nie interessiert!!

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