Sibirische Kälte in Griechenland führt zu Energieengpass

11. Januar 2017 / Aufrufe: 2.570

Die Bürger in Griechenland sind aufgerufen, während der Stunden mit hoher Nachfrage jeden unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.

Das Ministerium für Umwelt und Energie in Griechenland rief – wie betont wurde, aus prophylaktischen Gründen – die Bürger auf, in der Zeit von 18:00 Uhr bis Mitternacht jeden unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden.

Der Energiekonsum (elektrischer Strom und Erdgas) ist in den letzten Tagen wegen der schlechten Witterungsverhältnisse erhöht, mit dem Resultat, dass ein Versorgungsengpass entsteht. Die zuständigen Träger untersagten bereits die Energieexporte an alle (ausländischen) Verbundnetze und befinden sich in Bereitschaft, einen Plan zur Abschaltung von Großverbrauchern umzusetzen, damit schlimmere Folgen verhindert werden.

Prioritäre Versorgung der Verbraucher mit Energie

Wegen der der Zuspitzung der Wetterverhältnisse in Griechenland und den Nachbarländern berief Giorgos Stathakis, Minister für Umwelt und Energie, gestern in seinem Ministerium eine Konferenz zur Koordinierung der ununterbrochenen Versorgung der Verbraucher mit elektrischem Strom und Erdgas ein. An der Konferenz nahmen alle involvierten Träger teil, die für die Verwaltung der reibungslosen Speisung des Elektrizitätssystems zuständig sind.

Das Ministerium für Umwelt und Energie betont, der Aufruf zur Reduzierung des Energieverbrauchs erfolge nur aus prophylaktischen Gründen und alle zuständigen involvierten Träger fahren mit den koordinierten Maßnahmen fort, damit die Energieversorgungsplanung des Landes nicht gestört wird.

Die Gesellschaft Rometheus Gas führt in einer einschlägigen Bekanntmachung an, dass sie unter den besonders schwierigen Witterungsverhältnissen, die das Land derzeit erlebt, zur Versorgung des Marktes mit Erdgas beiträgt und signifikante Gasmengen liefert, ohne welche die Handhabung der Energiekrise unmöglich wäre.

(Quelle: Imerisia)

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