Über 4000 Immigranten verließen Griechenland … freiwillig

9. September 2016 / Aufrufe: 658
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In den ersten acht Monaten des Jahres 2016 verließen über 4000 Immigranten Griechenland und kehrten freiwillig in ihre Heimatländer zurück.

Laut einer Bekanntmachung der Internationalen Organisation für Migration (IOM) verließen seit Anfang des Jahres 2016 und bis einschließlich zum 07 September 2016 im Rahmen des Programms „Unterstützte freiwillige Rückführung und Reintegrationsmaßnahmen“ insgesamt 4.285 Staatsangehörige sogenannter Drittstaaten Griechenland und kehrten in ihre Heimatländer zurück.

Allein im August 2016 traten 600 der besagten Migranten ihre Rückreise an.

EU lässt Griechenland im Flüchtlingsproblem schamlos „hängen“

Im Rahmen des (praktisch zu einer makaberen Parodie verkommenen – siehe auch Enttäuschung über schleppende Umsiedlung von Flüchtlingen) „Umsiedelungs-Programms“ der Europäischen Union reisten aus Griechenland seit Beginn des Programms und bis einschließlich zum 07 September 2016 mit der Unterstützung der IOM-Hellas gerade einmal 3.493 Begünstigte in andere Mitgliedstaaten der EU weiter. Das der Abreise / Umsiedlung vorausgehende Verfahren sieht unter anderem kulturell orientierte Beratungsgespräche, eine Reihe medizinischer Untersuchungen und die Informierung der Flüchtlinge über das Zielland und ihre Rechte und Pflichten vor.

Wie die Organisation anführt, hält die IOM-Hellas eine ständige Präsenz in Auffangzentren mittels zehn spezialisierter Teams in zehn Beherbergungszentren in ganz Griechenland aufrecht. Die Teams setzen sich aus speziell geschulten Psychologen, Sozialarbeitern, Dolmetschern und Rechtsberatern zusammen, die ihre Dienste Flüchtlingen und Immigranten anbieten und dabei einen Schwerpunkt auf die sensiblen sozialen Gruppen setzen. Zusätzlich erteilen sie den Migranten Informationen über deren Rechte und Pflichten und die Gefahren in Zusammenhang mit den „Schleppern“ und dem sogenannten „Trafficking“.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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