Griechenland: Anarchisten und Kriminelle rekrutieren Immigranten

4. September 2016 / Aufrufe: 1.548
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In Griechenland werden immer mehr junge männliche Immigranten auffällig, die sich anarchistischen Kreisen und kriminellen Banden anschließen.

Noch eine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit in Griechenland! Die Beteiligung auch junger Flüchtlinge und Immigranten an Besetzungen, bewaffneten Ausschreitungen, Drogenhandel und Gewalttaten im Zentrum von Athen sowie nicht zuletzt die Aktivitäten der Gruppe „No Border Camp“ beunruhigen die griechische Polizei (ELAS).

Zu der Schlussfolgerung führende Fakten, dass Anarchisten, „Chaoten“ und das organisierte Verbrechen begonnen haben, Immigranten zu tangieren und zu rekrutieren, haben bei den zuständigen griechischen Behörden große Nachdenklichkeit hervorgerufen.

Neue Dimension der Bedrohung der öffentlichen Sicherheit in Griechenland

Dies enthüllt gegenüber der Zeitung „Kyriakatiki Dimokratia“ ein Offizier der griechischen Polizei, der seine Beunruhigung darüber zum Ausdruck bringt, wohin diese Rekrutierung zu führen vermag: „Diese Menschen haben nicht mehr viel zu verlieren. Ihr Aktivwerden in kriminellen Banden, aber auch in Gruppen Angriffsaktionen durchführender Anarcho-Autonomer wird allen beiden dieser Bedrohungen für die öffentliche Sicherheit höchstwahrscheinlich eine andere Dimension verleihen.

Der selben Quelle zufolge wurde diese „Vermählung“ bei einigen der jüngsten Vorfälle bestätigt, mit denen die Polizei konfrontiert wurde. Bei Besetzungen, Ausschreitungen und Gewalttaten im Zentrum Athens wurden nicht nur Immigranten „alter Prägung“, sondern auch Neulinge ausfindig gemacht.

Dubiose Aktivitäten der sogenannten „Solidarischen“

Der jüngst erfolgte tätliche Angriff auf den Leiter der Athener Verkehrspolizei, der am helllichten Tag auf offener Straße von einem oder mehreren Tätern bisher unbekannter Identität krankenhausreif geschlagenen wurde, wurde von den Sicherheitsbehörden trotz des Umstands unter das Mikroskop genommen, dass der Minister für Zivilschutz sich eilte, den Vorfall herunterzuspielen und von „einem unglücklichen Angriff seitens einer einzigen vom Kurs abgekommen Person“ sprach.

Die Polizei schätzt jedenfalls ein, dass der Kontakt zwischen Immigranten und Gruppen Anarcho-Autonomer am Rand der Aktivität von der extremen Linken kommender „Solidarischer“ erfolgt ist. Es ist bemerkenswert, dass besetzte Universitätsgebäude seit geraumer Zeit zu eigentümlichen Beherbergungszentren für Flüchtlinge und Immigranten, aber auch zu Lagerstätten für Molotow-Bomben gemacht worden sind, während dort gleichzeitig auch mit Drogen gehandelt wird. Die Universitätsleitungen werfen den Behörden Nachlässigkeit vor. Der Dekan einer besonders heftigen Problemen begegnenden Einrichtung behauptet, wiederholt die Hilfe des Staates verlangt zu haben, der ihn jedoch ignoriert hat, wobei ihm in einem Fall klar beschieden wurde, „wir können nicht tun, weil wir uns keinen Ärger einhandeln wollen …„.

Für die herrschende Situation bezeichnend sind die nächtelangen Ausschreitungen im Athener Stadtbezirk Exarchia, die dem Angriff auf den Leiter der Athener Verkehrspolizei folgten. Anlass für diese gaben der Brandanschlag bei der Besetzung einer Flüchtlings- und Immigrantenunterkunft an der Straße Notara in Exarchia und der anschließende Protestzug. Die Behörden griffen anfänglich überhaupt nicht ein und beobachteten einfach nur die Demonstration. „Es besteht kein Zweifel, dass wir uns vor mutierten Gruppen Vermummter befinden. An diesen beteiligen sich auch Immigranten, die jüngst nach Griechenland kamen.

Pakistaner spielen Hauptrolle im Drogenhandel in Exarchia

Informationen zufolge sind viele von diesen sogar im Gebiet Exarchia im Drogenhandel tätig. Die Hauptrolle in dieser Aktivität spielen Personen aus Pakistan, die häufig in beispiellose bewaffnete Zusammenstöße verwickelt sind. In das Visier der Behörden sind auch Mitglieder der Gruppe No Border Camp geraten.

Manche der jungen Anarchisten, die sich an den Besetzungen der konkreten Gruppe beteiligen, haben eine entscheidende Rolle bei der Rekrutierung von Immigranten gespielt. Diese Gruppierungen üben ihre eigene Migrationspolitik aus, indem sie öffentliche Gebäude besetzen und darin Flüchtlinge und Immigranten beherbergen. Die illegalen Beherbergungszentren sind es, wo der Kontakt aufgenommen wird, aber auch die Ausbildung der Immigranten sogar auch im Umgang mit Sprengstoffen erfolgt.

Eine zuständige Quelle äußerte uns gegenüber sogar, die sich mit dem Geschehnis befassenden Offiziere habe beeindruckt, dass Immigranten, die sich dem anarchistischen Raum anschließen, gleichzeitig sogar dann ein intensives deliktisches Verhalten äußern, wenn sie sich nur wenige Monate in Griechenland befinden. In manchen Fällen sind bei Ausschreitungen Immigranten festgenommen worden, die von der Polizei nur kurze Zeit vorher wegen der Beteiligung an Diebstählen, Belästigungen, Gewalttaten und anderen solchen Vorfällen verhaftet worden waren.

Junge Männer und Minderjährige schließen sich Banden an

Mehr über die Anthropogeografie dieser Kategorie erfahren wollend sagte uns ein Offizier, es handele sich um junge Männer, die üblicherweise bis 25 Jahre alt und keinesfalls älter als 30 sind. Sie stammen aus dem Mittleren Osten und aus Nordafrika und sind ohne Papiere über die Ägäis nach Griechenland gelangt. Als sie hier „stecken“ blieben, schlossen sie sich schrittweise den untereinander kommunizierenden Gruppierungen der Anarchisten und Kriminellen an. Etliche von ihnen haben bereits die Feuertaufe hinter sich, und zwar häufig in beiden Räumen.

Die Sicherheitsbehörden sind jedoch auch mit minderjährigen Immigranten konfrontiert, die in den Beherbergungszentren „missioniert“ wurden und – keine Verwandten oder Freunde habend – bei diesen Gruppierungen eine Art Familie fanden. Sie finden Unterschlupf bei Kollektiven in Exarchia und gliedern sich in diese Umfelder ein. Was jedoch hauptsächlich zu Denken gibt, ist, dass es sich um einen dynamischen Zustrom und nicht etwa nur einige Einzelfälle handelt.

Immer den selben Informationen zufolge sind die Immigranten, die ohne Angaben und Papiere verschwinden, ohne dass jemand ihren Verbleib kennt, nicht wenige. Die Beunruhigung der Sicherheitsbehörden liegt darin, dass diese Personen wegen ihrer Erfahrungen und der unmenschlichen Umstände, unter denen sie aufwuchsen, imstande sind, noch einen Schritt weiter zu gehen, so dass selbst auch der erfahrenste Offizier besonders gewaltsame Vorfälle in nächster Zukunft nicht auszuschließen vermag.

(Quelle: dimokratianews.gr, Autorin: Karolina Maximou)

  1. micha
    5. September 2016, 23:05 | #1

    na, da ist es bis zum offenen Bürgenkrieg nicht mehr weit.

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