Fass mich nicht an, Drecksgrieche!

2. Juli 2016 / Aktualisiert: 02. Juli 2016 / Aufrufe: 4.398
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Rassistische Attacke eines deutschen Politikers gegen einen griechischen Fotoreporter.

Einen unerhörten verbalen Angriff erfuhr ein griechischer Fotoreporter von Seite des CSU-Politikers und ehemaligen deutschen Verkehrsministers Peter Ramsauer am 30 Juni 2016 im Regierungspalast (Megaro Maximu) bei dem Treffen des griechischen Premierministers Alexis Tsipras mit dem deutschen Vizekanzler Sigmar Gabriel.

Augenzeugen zufolge schubste bei dem „Fotoshooting“ der beiden politischen Führer der Fotograph den ehemaligen Minister und rief dessen ungerechtfertigte Wut hervor. „Fass mich nicht an, dreckiger Grieche!„, soll er den Reporter sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch angepöbelt haben.

Ramsauer dementiert und klagt über … Blutergüsse

Funktionäre des Premierministeramts reagierten umgehend und beschwerten sich heftig bei deutschen Diplomaten, die sich zu jener Stunde zugegen befanden und Zeugen des Vorfalls wurden. Der ehemalige deutsche Minister dagegen bestritt den Vorfall und behauptete, der Kontakt mit dem griechischen Fotographen habe ihm … Blutergüsse verursacht.

Jedenfalls bestätigte den Zwischenfall auch der offizielle Fotograf Herrn Gabriels und Mitglieder der Delegation des deutschen Vizekanzlers baten den griechischen Fotografen persönlich um Entschuldigung.

(Quelle: Avgi)

  1. malocher
    2. Juli 2016, 09:49 | #1

    Macht euch nichts daraus Ihr lieben Griechen, schließlich werden wir Deutschen ja auch von unseren Politverbrechern als Pack bezeichnet. Das ganze spiegelt eigentlich nur wieder, wie dieses Gesindel mit ihren Mitmenschen umgehen

  2. Kleoni
    2. Juli 2016, 09:54 | #2

    ich schäme mich für solche Ausfälle – aber solche Äusserungen sind die Wurzeln der rechtsradikalen AfD – ein ehemaliger Bayrischer Ministerpräsident (Franz Josef Strauss) nannte Schriftsteller Ratten und Schmeissfliegen. Dieser Ungeist ist leider aus Bayern nie ausgezogen. Warum bleiben solche Personen, die die Griechen lieber heute als morgen aus dem Euro u. der EU raus haben möchten nicht zu Hause?

  3. windjob
    2. Juli 2016, 15:59 | #3

    Zutrauen würde ich es dem Ramsauer. Wahrscheinlich hat er es bis heute noch nicht verkraftet, dass Griechenland nicht mehr unter König Otto steht. Kraftausdrücke dieser Art sind in Bayern allerdings nichts ungewöhnliches was aber nichts entschuldigt. Eine offizielle Entschuldigung wäre hier durchaus angebracht. Aber dazu fehlt ihm vermutlich der Anstand. Ramsauer schäm dich.

  4. Melanie Gatzke
    2. Juli 2016, 17:16 | #4

    Wer so ausrastet, der hat in der Politik nichts zu suchen. Das zeigt wieder mal, welche Leute da aktiv sind, mit welchem Persönlickeitstypen wir es zu tun haben.

  5. Thomas
    2. Juli 2016, 19:09 | #5

    Ein unverschämter und arroganter dieser Ramsauer. Von solchen Politikern gibt es in Bayern noch genung. Leider. Ich frag mich nur, warum er erst nach Griechenland fährt.

  6. EuroTanic
    2. Juli 2016, 20:43 | #6

    Betrachtet man diese selbsternannte Elite als das, was sie sind, als kriminelle Psychopathen, dann ist jede „Verschmähung“ aus deren Mund eine „Belobigung“.
    Im Ernst, diese Personen sind nicht mehr bei Verstand. Das sie sich so echauffieren ist ein Zeichen, dass „ihre Welt“ grade zusammenbricht, ihnen die Felle wegschwimmen, sie mehr und mehr als das entlarvt werden was sie sind.

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