Schwere Zusammenstöße zwischen Syrern und Pakistanern in Griechenland

3. Juni 2016 / Aktualisiert: 03. Juni 2016 / Aufrufe: 4.749
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Bei gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Syrern und Pakistanern im Auffanglager auf der Insel Samos in Griechenland wurden wenigstens 30 Personen verletzt.

Bei ernsthaften Zusammenstößen zwischen Syrern und Pakistanern (einer anderen Quelle zufolge zwischen Marokkanern, Algeriern und Pakistanern) in dem Auffanglager für Flüchtlinge und Immigranten auf der griechischen Insel Samos wurden wenigstens 30 Menschen zum Teil schwer verletzt.

Ersten Informationen zufolge befinden sich einige der Verletzten in einem kritischen Zustand.

Auffanglager auf Samos ging in Flammen auf

Wie berichtet wurde, begannen die Zwischenfälle aus einem bisher unbekannten Anlass. Der Zusammenstoß war besonders gewaltsam, wobei ein Teil der Einrichtungen in Flammen aufging und sich an diesen Stellen befindliche Flüchtlingsfamilien in Gefahr gebracht wurden.

Die Heftigkeit der Zusammenstöße rief das Eingreifen der Polizeikräfte hervor und Kräfte der sogenannten „Einheit zur Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung“ (MAT) stürmten das Beherbergungszentrum, damit die Lage unter Kontrolle gebracht wird und der Einsatz der Feuerwehr beginnt, um die Brandherde zu löschen.

Die Zusammenstöße ereigneten sich zur Stunde, wo auf der Ägäis-Insel die Konferenz des Zentralverbands der Kommunen Griechenlands (KEDE) bezüglich des Flüchtlingsthema im Gang war, bei der sowohl der Leiter der amtierenden Opposition, Kyriakos Mitsotakis, als auch der Vorsitzende der Partei „Potami“, Stavros Theodorakis, zugegen waren, die ihre Positionen für die Lösung des für Griechenland großen Problems darlegten.

(Quelle: Imerisia)

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