Griechenland wird nicht mehr lange im Euro bleiben

25. Juni 2016 / Aufrufe: 4.920
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Alan Greenspan sieht in dem Brexit nur die Spitze des Eisbergs und vertritt, Griechenland werde nicht mehr lange im Euro bleiben.

Es ist nur die Spitze des Eisbergs.“ Mit dieser Erklärung beschrieb der ehemalige Präsident der US-Notenbank (FED), Alan Greenspan, den „Tag danach“ für die Weltwirtschaft und betonte, dies bereite ihm sehr viel stärkere Kopfschmerzen als die Entscheidung der Wähler des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union zu verlassen.

Die Weltwirtschaft befindet sich in ernsthafter Gefahr„, erklärte der ehemalige Chef der US-amerikanischen Notenbank.

Greenspan sieht unabhängig von dem Brexit auch den Grexit

Wie der ehemalige Präsident der FED äußerte, sei die schlimmste Beunruhigung nicht die Rezession, sondern die Stagnation. „Die Eurozone … scheitert“ laut Greenspan, der weiter meinte: „Griechenland ist mit einem ernsthaften Problem konfrontiert und wird unabhängig von dem, was derzeit geschieht, nicht mehr lange im Euro verbleiben.

Wie Greenspan einschätzte, wurde die Ablehnung des Status Quo in Europa durch die britischen Wähler von der sich in ganz Europa ausbreitende „massenhaften Verlangsamung“ des Rhythmus der Entwicklung der realen Einkommen gezündet. Dies – meinte er – schaffe ernsthafte politische Probleme, die nicht leicht zu lösen sind.

Auf die Frage, was er tun würde, wenn er noch immer Leiter der US-Notenbank wäre, antwortete Alan Greenspan: „Ich würde mir Sorgen machen.

(Quelle: Imerisia)

  1. V 99%
    25. Juni 2016, 22:43 | #1

    Wer so lange Chef bei der FED war hat natuerlich ein persoenliches Interesse am Wohlergehen Griechenlands … aber nur ohne Euro. Wenn das mal kein „Greenspeak“ ist. Der Euroaustritt Griechenlands haette laengst erfolgen muessen. Dummerweise standen nach den Wirtschaftsweisen, die das der „Mutti“ empfohlen hatten, die Bangster vor der Tuer. Jetzt ist es viel zu spaet.

  2. Theo
    25. Juni 2016, 22:43 | #2

    Griechenland wird nicht aus der Eurozone gehen können, dafür hat es zu viele schulden.

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