Anstieg der Kriminalität bei Flüchtlingen in Griechenland

23. Juni 2016 / Aufrufe: 4.833
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In Griechenland wird ein Anstieg von Flüchtlingen und Immigranten verübter Straftaten verzeichnet, während die EU sich weiterhin ihrer Verpflichtungen entzieht.

In letzter Zeit wurde in Griechenland ein Anstieg der Kriminalität auf den Inseln der nördlichen Ägäis festsitzender Flüchtlinge und Immigranten verzeichnet. Die Migranten suchen entweder verzweifelt einen Weg, nach Athen zu gelangen, oder ihnen ist inzwischen das Geld ausgegangen und sie stehlen … um zu überleben.

Bezeichnend ist allerdings auch eine auf breiter Basis festzustellende und mehr oder weniger aggressiv demonstrierte „Forderungshaltung“.

Warum klauen Muslims ausgerechnet … Spirituosen?

Am Flughafen der Insel Chios wurden von Polizeibeamten der Kriminalpolizei-Unterdirektion Chios zwei syrische Staatsangehörige festgenommen. Bei der eingeführten Kontrolle der Passagiere eines Athen zum Ziel habenden Flugs durch Polizisten zeigten die beiden Ausländer von rumänischen Behörden ausgestellte Personalausweise vor, die sich jedoch als gefälscht erwiesen.

Auf Samos wurden von Polizeibeamten zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 43 und 48 Jahren verhaftet, zu deren Lasten ein Strafverfahren wegen des Delikts der Vernachlässigung Minderjähriger eingeleitet wurde. Wie festgestellt wurde, versuchten drei minderjährige syrische Staatsangehörige – Kinder der Festgenommenen – in einem Geschäft in Vathy / Samos diverse Spirituosen und Erfrischungsgetränke zu entwenden, ohne es jedoch letztendlich zu schaffen, da sie wahrgenommen wurden und das Weite suchten.

Schließlich wurden ebenfalls auf Samos von Polizeibeamten der Kriminalpolizei-Unterdirektion Samos drei syrische Staatsangehörige im Alter von 20, 32 und 35 festgenommen, zu deren Lasten ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet wurde. Wie festgestellt wurde, entwendeten sie in einem Geschäft verschiedene Spirituosen und Erfrischungsgetränke.

In Griechenland treffen nach wie vor Flüchtlinge ein

Über das vergangene (orthodoxe Pfingst-) Wochenende trafen auf den Inseln der Nord-Ägäis insgesamt 121 Immigranten ein. Konkret gingen seit Samstagmorgen (18 Juni 2016) bis Dienstagmorgen (21 Juni 2016) um 09:00 Uhr morgens 29 Personen auf Lesbos, 51 Personen auf Chios und 41 Personen auf Samos an Land.

Am Dienstagmorgen (21 Juni 2016) befanden sich – in Umsetzung der Vereinbarung zwischen der Europäischen Union und der Türkei – auf Lesbos 2.904, auf Chios 2.596 und auf Samos 1.182 und auf den Inseln insgesamt 6.682 festsitzende Flüchtlinge und Immigranten. (Anmerkung: Eine andere Quelle bezifferte einen Tag später die Flüchtlinge und Immigranten aus Lesbos auf 2.857, auf Chios auf 2.574 und auf Samos auf 1.173 bzw. auf den Inseln insgesamt auf 8.518 und auf dem gesamten Staatsgebiet auf registrierte 57.008 Personen.)

Ergänzend sei angemerkt, dass gemäß den geltenden Bestimmungen neu eintreffende Flüchtlinge und Immigranten nach Stellung eines Asylantrags nicht umgehend wieder abgeschoben, aber auch nicht länger als 25 Tage in den sogenannten Hotspots „interniert“ werden dürfen. Wird innerhalb dieser Frist nicht über den Antrag entschieden (was schon allein wegen der großen Anzahl anhängiger Asylanträge schier unmöglich ist), müssen sie auf freien Fuß gesetzt werden können sie sich praktisch frei im Land bewegen.

EU ignoriert Verpflichtungen gegenüber Griechenland

Wie in den „Hotspots“ auf den griechischen Inseln und den übrigen Auffanglagern in ganz Griechenland ist auch auch auf dem Areal des ehemaligen Athener Flughafens „Elliniko“ die Lage unerträglich. Manchmal hausen bis zu 8 Menschen im selben Zelt. Unter diesen Umständen erschöpft sich die menschliche Belastbarkeit und es werden Zusammenstöße untereinander und mit der Polizei hervorgerufen.

Auf der anderen Seite muss gewissen Leuten aber auch klar werden, dass sie nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten haben und in einem hohen Grad nicht das Land respektieren, das sie aufnahm. Es wurden deliktische Verhaltensweisen, Diebstähle und Raubüberfälle der Immigranten und Flüchtlinge angezeigt, die nach den besagten 25 Tagen auf freien Fuß gesetzt werden, innerhalb derer der griechische Staat gesetzlich verpflichtet ist, das Asylverfahren zum Abschluss gebracht zu haben – welche Aufgabe sich aufgebläht hat, da nunmehr alle Asyl beantragen, um nicht in die Türkei zurückgeschickt zu werden.

Damit die Asylverfahren beschleunigt werden, sind mehr Infrastrukturen und Personal erforderlich, und hier trägt die EU Verantwortungen. Griechenland benötigt Humanpotential, Knowhow und materialtechnische Strukturen. Die EU hat nicht nur dies vernachlässigt, sondern auch die Umsetzung der Beschlüsse bezüglich der Umsiedlung der in Griechenland festgesetzten Flüchtlinge. Gemäß diesen Beschlüssen hätten monatlich etwa 6.000 Personen (auf die übrigen EU-Länder) umverteilt werden müssen, in der Praxis werden jedoch nur etwa 30 – 40 Personen ab- / aufgenommen.

Es ist damit zu rechnen, dass die derzeit in Griechenland befindlichen 50.000 – 55.000 (aktuellen Angaben zufolge 57.000) registrierten Flüchtlinge und Immigranten zumindest bis auf weiteres, zu einem erheblichen Anteil jedoch auch langfristig im Land bleiben werden bzw. müssen, obwohl selbige nach Nordeuropa gelangen wollen, jedoch wegen der Unzulänglichkeit der Strukturen in Griechenland, aber hauptsächlich wegen der Unfähigkeit der EU nicht können.

(Quellen: iefimerida.gr, dikaiologitika.gr, Presseberichte)

  1. weekend
    23. Juni 2016, 13:36 | #1

    Es ist mit nichts zu rechtfertigen und noch weniger nachvollziehbar – wie Griechenland mit den Fluechtlingen alleingelassen wird. Die EU macht es sich einfach, Grenzen zu – alles was mit den Booten ankommt … wie damit umgehen? Zurueck schicken? Wo die Boote eh kaputt sind und die Menschen am Ende? Was, wenn das Griechenland taete und es taeglich viele Tote gaebe – wuerde da die EU-Familie Verantwortung uebernehmen? Allein mir fehlt der Glaube … – solange die EU es billigend inkauf nimmt, dass taeglich in Griechenland Griechen an Hunger und Krankheiten sterben – und von der EU keine Reaktion.

  2. Ingrid
    23. Juni 2016, 19:19 | #2

    Die Damen und Herren aus Bruessel sollten fuer einen laengeren Aufenthalt in den entsprechenden Laendern, vor allem Griechenland, verpflichtet werden. Nicht in einem 5 Sterne Hotel, oh nein, hier vor Ort. Zu den gegebenen Bedingungen, die die Griechen ertragen muessen. Es ist ja so einfach Gesetze und Bestimmungen zu erlassen ohne von den Zustaenden auch nur eine annaehernde Ahnung zu haben.

  3. navy
    23. Juni 2016, 22:21 | #3

    Italien wird schon 20 Jahre mit den Flüchtlingen im Stich gelassen. Hoch dotierte Ratten von Frontex eröffnenten ein Büro in Sizilien, machten Nichts, waren Sturzdumm, so dass die Itliener mit den arroganten Gestalten auch nicht zusammen arbeiteten.

  4. Ingo
    24. Juni 2016, 02:02 | #4

    Warum klauen Moslems Alkohol? Glaubt etwa jemand das sich alle Moslems an ihre Regelen halten? Ein Moslem soll auch nicht unter Ungläubigen leben – trotzdem strömen sie nach Europa, USA, Kanada, Australien (nicht mehr).

  5. Julius
    24. Juni 2016, 16:32 | #5

    Wer seine Grenzen nicht schützen kann, dessen Staatswesen ist dem Untergang geweiht. Die Kriminalität ist erst der Anfang.

  6. Rita
    26. Juni 2016, 12:52 | #6

    Wie kann man so einen Bericht veröffentlichen? Alles Populismus! WIR SCHAFFEN DAS!

  7. liza1
    26. Juni 2016, 15:51 | #7

    Hier in Deutschland ist es doch ähnlich, wobei die Flüchtlinge sich meist gegenseitig verprügeln.

  8. erikmanto
    26. Juni 2016, 19:38 | #8

    Einfach alle erschießen, oder machen wie die Amis 1945 mit Deutschen: Einfach einsperren und
    verdursten bzw. verhungern lassen. Hilft garantiert.

  9. GR-Block
    27. Juni 2016, 01:29 | #9

    Warum klauen Moslems Alkohol?“ – Warum begehre ich meines nächsten Weib? Fragen über Fragen. „Kriminalität … Untergang … alle Erschießen …“ – Welch eine Aufregung! Dabei ist das alles nur eine Lehre für unsere „Verbündeten“ in Syrien. Jetzt erleben sie, mit wem sie sich eingelassen hatten. Wie sehr man uns vertrauen darf.
    Wer weiß, vielleicht sind sie jetzt bereit, zurück zu gehen. Vielleicht wären sie genau die Richtigen für die befreiten Gebiete. Mit einer Starthilfe von 3 Mrd. könnte sie in ihrer zerstörten Heimat blühende Gärten bauen. Aber wo kriegt man so schnell 3 Mrd. her? Ach ja …

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