Griechenlands Regierung entdeckte die Zeitmaschine!

9. Mai 2016 / Aufrufe: 1.139
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Die rückwirkende Einstellung und Besoldung neuer Planstellen führt zu der logischen Folgerung, dass Griechenlands Regierung die Zeitmaschine entdeckt haben muss.

So sehr auch in Griechenland die Zuständigen rund um das Thema absolute Geheimhaltung wahren, sind die Fakten unerschütterlich. Die SYRIZA ist im Besitz des Geheimnisses der Durchführung von Zeitreisen.

Es ist unbekannt, ob diese historische Entdeckung einem der geheimen Pläne, welche das Verteidigungsministerium finanziert, einem der hinzugezogenen Mitarbeiter oder der heimlichen wissenschaftlichen Fähigkeit irgend eines Funktionärs zu verdanken ist. Das Sichere ist, dass es sie gibt. Und sie wird bald zur Anwendung kommen.

Journalistische Mission in der Vergangenheit

Dies enthüllt ganz klar eine der 26 Novellen, die der Gesetzesvorlage bezüglich der Forschung angehängt worden sind. (Offensichtlich erhielt die Gesetzesvorlage daher ihren Namen, weil es sehr viel Forschung braucht um herauszufinden, auf wen sich die darin umfassten fotografischen Novellen und Gefälligkeitsregelungen beziehen.) Laut der konkreten Novelle werden jedenfalls zwei zusätzliche Stellen für Journalisten in der Pressestelle des Ministeriums für innere Angelegenheiten und Verwaltungsneuorganisation geschaffen. Wie es lautet, wird diese Ausgabe „auf den Betrag von ungefähr 63.000 Euro jährlich veranschlagt“ (kleine Pause, um herzlich über das Wort „ungefähr“ zu lachen). Sprich etwa monatlich 2.500 Euro brutto.

So weit, so gut (also sozusagen, aber Schwamm drüber). Die Enthüllung kommt jedoch danach. Wie in dem auf den 26 April 2016 datierten und von Evklidis Tsakalotos (Finanzminister) und Nikos Toskas (Minister für Zivilschutz) unterzeichneten Schriftstück angemerkt ist, „wird wegen der ab dem 23 September 2015 rückwirkenden Einrichtung der Stellen die Ausgabe für das laufende Jahr den Betrag von 80.000 Euro erreichen„! Die einzustellenden Journalisten werden also in der Zeit zurückreisen (um genau zu sein, also bis kurz nach den Wahlen im September 2015) und aus der Vergangenheit daran arbeiten und dafür sorgen, die zukünftige Entwicklung der Dinge zu ändern, um die Gegenwart zu beeinflussen!

Es handelt sich also um einen bedeutenden Moment in der politischen Weltgeschichte, wie wir solche bisher nur im Kino gesehen haben. Weil man nämlich anderenfalls annehmen müsste, dass die konkreten Journalisten auf diese Weise einfach nur für gewisse andere „inoffizielle“ Dienste „honoriert“ werden, was jedoch niemand zu glauben vermag (da ja wie bekannt die „bezahlten Schreiberlinge der Verflechtung„, die „Dienstbeauftragten“ und „in Lohn stehenden Trolle“ nur den Gegnern der Regierung angehören).

Womit nur noch die Veröffentlichung der Namen (der beiden eingestellten Journalisten) im Regierungsanzeiger abzuwarten bleibt, damit auch die meisten Argwöhner überzeugt werden. Die offensichtlich feststellen werden, dass die Journalisten nicht irgend einen der Regierung „dienlichen“ Blog oder Account in den sozialen Medien betrieben und nun rückwirkend für ihre Dienste honoriert werden. Und dass ihre Auswahl allein auf Basis von Leistungskriterien und ihrer Fähigkeit erfolgte, diese schwierige Mission in der Vergangenheit zu erfüllen …

(Quelle: protagon.gr)

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