Die Wahrheit über einen gefährlichen Flüchtling in Griechenland

27. Mai 2016 / Aufrufe: 1.221
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Die wahre Geschichte des gefährlichen bewaffneten syrischen Flüchtlings in Griechenland, über die in den Massenmedien nicht geschrieben wurde.

Die Nachricht kursierte am 19 Mai 2016 in allen Massenmedien Griechenlands. Die Polizei verhaftete in Piräus einen 23-jährigen syrischen Flüchtling, der sich einer Kontrolle widersetzte und drohend auf die Beamten der Hafenpolizei losging und dabei ein Rasier-Klappmesser mit einer Schneiden-Länge von zehn Zentimetern hielt.

So setzte die griechische Polizei (ELAS) den Polizeibericht auf und so wurde er von der Presse übernommen. Der Journalist Nasim Alatras schrieb auf seinem Facebook-Account das, was die anderen Journalisten nicht schrieben:

Schnellgericht wegen Rasiermesser … eines Friseurs

Und nun lesen Sie die andere Seite, nach der diverse „Journalisten-Kollegen“ nicht forschten, bevor sie die „Nachricht“ veröffentlichten.

Der M. A. ist ein Flüchtling aus Syrien aus einer Region, die Morde, Hinrichtungen und Bombardierungen von allen an dem Krieg in Syrien Beteiligten erlitt und erleidet … und zwar wörtlich von allen. M. A. erlernte ab jungem Alter in einem sehr bekannten Friseursalon dieses Handwerk, und wo immer er auch hinging, nahm er die Tasche mit seinen Werkzeugen mit sich. Sie war sein gesamtes Vermögen … und enthielt alle „Produktionsmittel“, über die er mit seinen 23 Jahren verfügte.

Er schnitt in Syrien Leuten die Haare, er schnitt in der Türkei Leuten die Haare und er schnitt in Griechenland im Hafen von Piräus Leuten die Haare. Dort kannten ihn alle Flüchtlinge und vertrauten ihm ihre Köpfe an, auch wenn die meisten kein Geld hatten … . Und von denen, die welches hatten, nahm er wenig, weil er wusste, warum die Menschen es bei sich hatten.

Den M. A., seinen älteren verheirateten Bruder (von Beruf Kfz-Mechaniker) und die Frau seines Bruders (eine diplomierte arabische Philologin) sowie deren zehnjährigen Sohn brachte man schließlich in das Flüchtlingslager Skaramangas. Der M. A. öffnete dort bereits ab dem nächsten Tag seine Tasche, nahm seine Arbeit auf und war froh, dass ihm hinsichtlich der Lebensbedingungen im Vergleich zu den Umständen im Hafen etwas „Besseres“ widerfuhr.

Die Flüchtlinge – alten Kunden des M. A. im Hafen von Piräus bettelten ihn jedoch tagelang an, herzukommen und sie zu pflegen. Am Donnerstag, dem 19/05/2016, beschloss er, sich zum Hafen zu begeben. Dem Hafen-Frisör war jedoch nicht bekannt, dass die Umstände der „Bewachung“ des Hafenareals sich inzwischen geändert hatten und nicht mehr wie früher alle frei passieren. Die Polizeibeamten an der Pforte untersagtem ihm den Zutritt, weil – wie sie ihm beschieden – : „wie aus Deinen Papieren hervorgeht, lebst Du nun im Lager in Skaramangas und darfst nicht mehr hierher kommen„.

Der M. A. wurde jedoch von seinen Kunden im Hafen erwartet und hatte diesen versprochen, kommen und sie bedienen zu werden. Und als guter Profi wollte er sein Wort halten. Er ging also etwas weiter und sprang über den Zaun, die Polizeibeamten sahen ihn, rannten hinter ihm her und stellten ihn. Der M. A. versuchte ihnen zu erklären, er sei Frisör und gekommen, um seine Kunden unter den Flüchtlingen zu bedienen, und öffnete ihnen auch seine Tasche. Von allen Werkzeugen, die er in der Tasche hatte, sahen und nahmen die Polizeibeamten jedoch nur die „Klinge“ heraus, verhafteten ihn und brachten ihn im Schnellverfahren wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und (illegalen) Waffenbesitzes vor Gericht …

(Quelle: tvxs.gr)

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