Bargeschäfte bleiben in Griechenland populär

12. Mai 2016 / Aufrufe: 542
Einen Kommentar schreiben Kommentare

Laut einer Erhebung des Zahlungsdienstleisters paysafecard bleiben in Griechenland und auch anderen Ländern Europas Bargeschäfte weiterhin populär.

Laut den Schlussfolgerungen aus der in Deutschland, Österreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Frankreich, Polen und Spanien durchgeführten jährlichen Erhebung des Zahlungsdienstleisters paysafecard, einer Firma mit führender Position auf dem weltweiten Markt der Prepaid-Geschäfte im Internet, bleiben die Bargeschäfte populär, da die User sich gegenüber der Eingabe persönlicher Daten oder der Nutzung von Kreditkarten im Internet zurückhaltend zeigen.

Junge Leute bevorzugen Bargeld

Bei der Frage, mit der sie Geschäfte mit oder ohne Bargeld zu wählen aufgefordert wurden, zeigten sich die Europäer, allgemein die bargeldlose Zahlung vorzuziehen. 48,2% der Befragten erklärten, sie zögen vor, kein Bargeld zu nutzen, während 37,2% das Bargeld als ihre erste Wahl angaben. Die übrigen Teilnehmer blieben unentschlossen.

Unter dem Aspekt der Altersgruppen beeindruckt die Tatsache, dass die jüngste von diesen (18 – 25 Jahre) diejenige ist, die das Bargeld am meisten bevorzugt (48,4%), während in der unmittelbar folgenden Gruppe (26 – 35 Jahre) die Vorliebe für bargeldlose Geschäfte besonders stark ist (53,4%). Die Österreicher sind es, die Bargeschäfte am meisten vorziehen, gefolgt von den Griechen (52%) und den Deutschen (50%). Auf der Gegenseite zeigen die größte Vorliebe für bargeldlose Geschäfte die Polen (74,4%), Franzosen (59%) und Italiener (53,2%).

Ist die Abschaffung des Bargelds ein Schritt in die Zukunft?

In Ländern wie Österreich, Deutschland und Großbritannien, wo Barzahlungen bisher keinerlei Beschränkungen unterliegen, zeigt die Mehrheit (der Befragten) ihren starken Einwand gegen die Verhängung entsprechender Maßnahmen. Die höchste Quote der Akzeptanz solcher Maßnahmen zeigt sich in Großbritannien (24,1%) zu einem Zeitpunkt, wo sich in Österreich gerade einmal nur 13,8% einverstanden zu sein zeigen.

In Ländern wie Spanien, Frankreich, Italien, Polen und Griechenland, wo es heutzutage diverse Einschränkungen gibt, gingen die Fragen einen Schritt weiter und forderten die Befragten auf, ihre Meinung bezüglich der Möglichkeit der völligen Abschaffung der Bargeschäfte anzugeben. Laut den Ergebnissen der Erhebung wird eine große Skepsis gegenüber einem solchen Zug in Frankreich und Spanien verzeichnet, wo entsprechend 70,8% und 69% dagegen sind, während gegenüber einem solchen Szenarium die Bürger in Griechenland und Italien offener sind, wo in beiden Ländern fast die Hälfte (49,3%) erklären, eine solche Maßnahme unterstützen zu werden.

Wenn es im Internet so etwas wie Bargeld gäbe …

Die Option der Bezahlung der Internet-Geschäfte mittels einer Weise, die Bargeld ähneln würde („cash-like“), scheint der Mehrheit der Europäer attraktiv zu erscheinen, da gerade einmal 18% der Gesamtheit des Musters erklären, „so etwas niemals nutzen zu werden„. Spezieller in Griechenland erklären nur 14,5% der Internet-Nutzer, einer solchen Zahlungsmethode gleichgültig gegenüber zu stehen.

Dieses Thema scheint mit der Abgeneigtheit oder Unsicherheit vieler Internet-Nutzer in Zusammenhang zu stehen, in einer Online-Umgebung persönliche Daten einzugeben. Der größte Teil der User (56,3%) erklärt sich im Umgang mit solchen Angaben besonders besonnen. Die signifikantesten Differenzierungen zeigen sich zwischen Italienern, von denen 68,9% behaupten, der Eingabe persönlicher Daten im Internet mit großer Besonnenheit zu begegnen, und Franzosen, von denen nur 35% die selbe Antwort geben. Eine große Anzahl von Griechen zeigt, sich über die Sicherheit der Daten im Internet zu sorgen. Konkret erklären 57,9%, sehr aufmerksam zu untersuchen, wo sie solche sensiblen Informationen bekannt geben, während 18,1% antworten, Informationen in Zusammenhang mit Karten / Bankkonten mitzuteilen, jedoch eine einschlägige Beunruhigung empfinden, wenn sie so etwas tun.

Auf die Frage nach dem Grund, aus dem sie nicht zu einem Kauf per Internet schreiten würden, führten 47,9% aller Teilnehmer der Umfrage als hauptsächlichen Grund eine „allgemeine Beunruhigung über Sicherheitsthemen“ an, während 32,9% anmerkten, nicht die Zahlungsweise wählen zu können, die sie wünschen würden. Griechen, Polen, Österreicher und Deutschen scheinen eher dazu zu neigen, eine Online-Zahlung zu vermeiden, falls nicht alle ihre persönlichen Kriterien in Zusammenhang mit der Sicherheit, Seriosität und gewünschten Zahlungsweise befriedigt werden.

(Quelle: Imerisia)

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks

Hinweis: Kommentare werden erst nach Freischaltung durch einen Administrator sichtbar.
Bitte beachten Sie die Hinweise und Regeln bezüglich der Abgabe von Leserkommentaren.