12 EU-Länder haben der Türkei kein Geld für Flüchtlinge gezahlt

24. April 2016 / Aufrufe: 1.834
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Insgesamt 12 Mitgliedstaaten der EU haben ihren Anteil an der Erdogan zugesagten finanziellen Unterstützung im Flüchtlingsthema noch nicht entrichtet.

Gemäß einem am 20 April 2016 veröffentlichten Bericht der Europäischen Union haben zwölf Mitgliedstaaten der EU bisher nicht einen einzigen Euro zu dem wie von der Vereinbarung zwischen EU und Türkei vorgesehenen Betrag von 3 Mrd. Euro beigesteuert.

Laut der europäischen Ausgabe der US-amerikanischen Zeitung „Politico“ führt der Bericht an, das detaillierter Belgien, Österreich, Polen, Litauen, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Zypern, Malta und Spanien immer noch nicht ihren Anteil an den Fonds für humanitäre Hilfe an die Flüchtlinge in der Türkei entrichtet und „das nun zu tun haben„.

Gemischtes Bild von dem bisherigen Fortschritt

Einen Monat nach der zwischen den politischen Führern der EU und der Türkei erzielten Vereinbarung und ungefähr zwei Wochen nach dem Beginn ihrer Umsetzung gibt die Kommission ein gemischtes Bild von dem bisher verzeichneten Fortschritt wieder.

Es gibt keinen Spielraum für falsche Zuversicht spezieller in Bezug auf die hauptsächliche Ebene der Herausforderung für uns alle – sprich die alltägliche Funktion der Verfahren zur Rückkehr und Wiederrückführung unter völliger Angleichung an die EU und die internationalen Regelungen„, lautet es in dem Bericht.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. Kleoni
    24. April 2016, 09:56 | #1

    Es ist m.E. ein Schwachsinn, dass Griechenland verpflichtet wird, einen Beitrag in den 3Milliarden Topf für die Türkei zu bezahlen, Griechenland bis jetzt aber keine Hilfe zur Bewältigung der Flüchtlingskrise im eigenen Land bekommt.

  2. Konstantin
    25. April 2016, 13:36 | #2

    Ein Fond für humanitäre Hilfe der Flüchtlinge in Griechenland ist angebracht. Ebenso eine finanzielle Hilfe der Türkei an Griechenland, zumal doch die Türkei es täglich zulässt, dass Flüchtlinge nach Griechenland gelangen können.

  3. Berthold Kynast
    4. Juni 2016, 10:01 | #3

    Das soll Merkel alles bezahlen, weil die Schuld ist wegen der Einladung der ganzen Welt ins Schlaraffenland. Woher sollen ausserdem Länder wie Bulgarien das Geld dafür hernehmen? Es ist nicht mal genug für die eigenen Leute da. Die Leute verdienen hier in Bulgarien im Durchschnitt 350 Euro brutto für Vollzeit. Dann 10% Flattax. Da hat der Staat keine grossen Finanzmittel um das Geld für die Volksaustauschabenteuer von Merkel im Auftrag von Soros und Co rauszuwerfen. Hier werden die Migranten übrigens als das angesehen was sie sind – Invasoren. Und das lässt man sie auch spüren.

  4. Udo
    26. Juli 2016, 14:08 | #4

    Griechenland ist ein demokratischer und christlicher Staat, der sich trotz wirtschaftlicher Schwächen stark für die Flüchtlinge aus Syrien vorbildlich einsetzt. Da werden Menschen aus Schlauchbooten gehoben, versorgt, verpflegt, usw. Die verdienen doch die finanzielle Unterstützung Europas!
    Die Türken lassen sich doch wirklich nicht in ihre Suppe spucken, sprechen sogar von der Einführung der Todesstrafe für Menschen die, sie schnell los werden wollen!? Keine Jornalisten, keine Kontrolle durch europäischen Politikern sind erlaubt. Und da sollen Milliarden bezahlt werden? Nur aus Angst vor all den Waffen die jetzt östlich vom Bosporus klirren? Da würde ich kein Benzin ins Feuer schütten … . Erneute Gespräche über Gemeinsamkeiten wie das Natobündnis sind doch jetzt angesagt! Nicht jedoch das Einfordern der griechichen finanziellen Zugaben für ein neues Osmanisches Reich!

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