Spezialeinheiten und Militär an Grenze zu Griechenland

2. März 2016 / Aufrufe: 7.385
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Balkanstaaten und Österreich entsenden Spezialeinheiten der Polizei und Militär an die Grenze der FYROM zu Griechenland, um Flüchtlinge und Immigranten abzuwehren.

Die Polizeipräsidenten vier westlicher Balkanländer (Slowenien, Kroatien, Serbien, FYROM) sowie auch Österreichs beschlossen bei ihrem zweiten Treffen am vergangenen Dienstag (01 März 2016) in Belgrad eine weitere Verschärfung der Grenzkontrollen, damit jegliche unkontrollierte Einreise von Flüchtlingen und Immigranten unterbunden wird.

Diese Begegnung war die Fortsetzung des am 18 Februar 2016 in Zagreb erfolgten Treffens, bei dem die gemeinsame Kontrollierung der Flüchtlinge am Grenzübergang Gevgelija (an der Grenze der FYROM, sprich ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedoniens, zu Griechenland) und die Beschränkung ihrer Anzahl auf Basis der von Österreich beschlossenen Quoten vereinbart worden war.

Serbien will „nötigenfalls“ auch das Militär einsetzen, um Flüchtlinge und Immigranten an der illegalen Überschreitung seiner Grenzen zu hindern

Wie bei einer Pressekonferenz der serbische Polizeikommandeur Vladimir Rebić berichtete, nahmen an dem besagten Treffen in Belgrad ebenfalls Repräsentanten Ungarns sowie Hollands als den EU-Vorsitz führendes Land teil, während – wie er sagte – Griechenland und Deutschland der Einladung nicht entsprachen. Weiter führte er an, „bei dem heutigen Treffen wurden die Probleme untersucht, die bei der Umsetzung der in Zagreb getroffenen Vereinbarung auftreten, und es erfolgte eine Bewertung des Risikos bezüglich der Möglichkeit eines unkontrollierten Vorgehens der Flüchtlinge„.

Der Leiter der serbischen Polizei betonte ebenfalls, die Kräfte, welche die Grenzlinie zur FYROM und zu Bulgarien sichern, seien mit der Entsendung von Spezialeinheiten der Polizei verstärkt worden – und wenn nötig, werden auch Militärkräfte geschickt werden. „Serbien wird nicht die unkontrollierte und illegale Einreise von Immigranten gestatten„, betonte Vladimir Rebić und gab an, dass derzeit in Serbien 1.000 Flüchtlinge und Immigranten feststecken und auf Seite der FYROM noch einmal so viele an der Grenze darauf warten, in das Land zu gelangen.

(Quelle: To Pontiki)

  1. windjob
    2. März 2016, 11:06 | #1

    Ich glaube es wäre nun endlich an der Zeit, dass die restlichen „EU“ Staaten die Grenzen zu diesen Ländern dicht macht und zwar nicht nur für die Bevölkerung sondern auch für den Geldfluss. Vielleicht begreifen diese dann endlich, was es heisst isoliert zu sein. Leider wird dies nur ein Traum sein. So stark die „EU“ ist Griechenland zu isolieren, so schwach ist sie solche Mittel auch gegen andere Staaten einzusetzen. Mich kotzt dieses Benehmen zunehmend an.

  2. Christiane Dalbeck
    2. März 2016, 13:13 | #2

    Idomeni – das katastrophale Versagen Europas. Ausgerechnet Griechenland, das Griechenland, welches noch vor einigen Monaten als das „Armenhaus Europas“ bezeichnet wurde, soll nun tausende von Flüchtlingen beherbergen und versorgen. Mittlerweile kann ich mich des Einducks nicht mehr erwehren, daß hier ganz bewußt eine totale Eskalation der Situation herbeigeführt werden soll, das kann doch nicht nur Ignoranz und Hilflosigkeit sein … . Wenn doch, wird mir Angst und Bange vor der Zukunft. Warum nehmen eigentlich die reichen Golfstaaten, immerhin die Nachbarn von Syrien, nicht verstärkt Flüchtlinge auf? Immerhin gehören alle dem muslimischen Glauben an, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß es nur im Christentum den Begriff „Nächstenliebe“ gibt. Das viele Geld, das Saudi-Arabien für militärische Zwecke ausgibt, wäre hier weitaus sinnvoller angelegt.

  3. Franz Müller
    2. März 2016, 13:46 | #3

    Natürlich muss dieser Flüchtlings-Tsunami abgeblockt werden. Was wäre denn, wenn es sich bei den Flüchtlingen überwiegend um getarnte Leute vom IS handeln würde? Lassen wir die dann auch alle illegal die Grenzen passieren, um Kalifate in D zu errichten oder Morde zu begehen? Sortiert Frauen und Kinder aus, die dann von D etc. übernommen werden. Alle Männer sind zu überprüfen und haben solange im Auffanglager zu verbleiben, bis ihre Identität geklärt ist. Wer kein Flüchtling ist, wird zurückgeschickt – ohne wenn und aber.
    Mossul soll befreit werden und die dort lebenden Sunniten möchten nicht vom IS von den Schiiten befreit werden. Bei den muslimischen Flüchtlingen handelt es sich größtenteils um Sunniten, die den sunnitischen IS tolerieren. Deswegen, fahrt eine klare und harte Kante!

  4. Richtige und wichtige Aktion
    2. März 2016, 14:24 | #4

    Wir sollten aber auch den Griechen helfen, illegal angelandeten Migranten wieder in die Ausgangshäfen zurückzubringen (notfalls bis in ihre Heimatländer). Es gibt kein Recht auf unbegrenzte Niederlassungsfreiheit!

  5. Philos
    2. März 2016, 16:33 | #5

    Das ist doch eine gezielte Provokation gegen Griechenland. Wir wollen hier bitteschön nicht vergessen, wer den Krieg in Länder wie Syrien, Irak oder Afghanistan transportiert hat, wer vom Zerfall dieser Staaten profitiert und welche unrühmliche Rolle Merkel (als Erdogans Bittstellerin) gespielt hat, als sie bar jedweder Vernunft verkündete, die Pforten für alle zu öffnen, wenn sie denn nur Syrer seien. Prompt gab es auch syrische Pässe an jeder Ecke für 200 $ zu kaufen und jeder Eskimo hat Wurzeln in Syrien. Die Absprachen mit dem Verrückten aus Ankara taugen nichts. Er mißbraucht die Flüchtenden, die insb. durch seine Unterstützung der Terrorgruppen (IS, al-Nusra, Jaysh al-Islam etc.) in Syrien fliehen als Waffe gegen Europa. Der Flüchtlingsstrom schwillt weiter an und wir haben noch nicht einmal Sommer! Gleichzeitig lehnt er Nato-Schiffe in türk. Gewässern und nahezu alle Rücknahmeforderungen ab. Schlimmer noch, er droht offen mit Dammbruch und einem Weiterleiten aller Busse nach GR und BG. Und mit solch einem Terrorpaten legt sich Frau Merkel und der EU-Juncker ins Bett. Aber hauptsache GR erfüllt brav seine Auflagen von der Troika und überwacht bitteschön auch noch mit eigenen Mitteln seine Seegrenze (O-Ton von Österreichs Mikl-Leitner) – was ja nichts weiter als Aufruf zum Vertragsbruch (EU-Recht, Seerecht) ist, denn es bedeutet das Abschießen und Versenken der Boote oder einen offenen Militärkonflikt mit dem Sultan aus Ankara, der nur darauf wartet, griech. Militärboote an der türkischen Küste bombadieren zu können.
    GR wird geopfert und zum Konzentrationslager umfunktioniert. Wenn die Griechen nicht endlich aufwachen, dann sind sie bald Geschichte.

  6. Wutbürger
    2. März 2016, 20:12 | #6

    Dieser ganze Aufwand, der z.T. unterlaufen wird ist doch völlig unnötig, würden die Länder der EU dieses paranoide Deutschland zwingen, an die Asylantenhorden, kein Geld mehr zu verteilen, sondern nur mit der notdürftigen Nahrung zu versorgen. Diese Horden würden verschwinden wie Heuschrecken.

  7. LiFe
    3. März 2016, 09:49 | #7

    Die Probleme in arabischen Länder werden wir nicht lösen, wenn wir Millionen Flüchtlinge aufnehmen. Integration ist umerziehen und an unsere westlichen Werte anpassen. Die Flüchtlinge lehnen westliche Werte ab, denn westliche Werte werden falsch definiert. Meinen wir Meinungsfreiheit und Demokratie, meinen wir Bildung, dann denken sie an Freiheit, die sich nicht mit islamischen Werte verbinden lassen. Es sind ängstliche Menschen, die so denken. Es prallen Kulturen aufeinander. Der gebeutelte europäische Bürger muss arbeiten und Geld verdienen. Die zahlreichen Flüchtlinge müssen mitfinanziert werden. Für die Politiker hat sich nichts geändert. Sie sind finanziell abgesichert. Wie sieht der Alltag aus: Als Flüchtlingslotsen (wir leisten viel und unentgeltich!) haben wir enorme Probleme mit Jugendlichen, die Schulen besuchen sollten! Die Politiker machen sich kein Bild, wie mühsam wir zwischen Schulen und Schüler und Eltern vermitteln müssen. Die Jungen lassen sich von weiblichen Lehrer, also Lehrerinnen nichts sagen! Ihre Anweisungen werden nicht befolgt! Die Politiker sollten an unsere Stelle Flüchtlingslotsen spielen! Dann haben wir Flüchtlinge, die sich krank melden. Heftige Kopfschmerzen, Schmerzen hier und da und jede Menge Termine bei Fachärzte. Die Fachärzte stellen keine Erkrankungen fest. Geht man im Supermarkt einkaufen, dann kommt es vor, dass Supermarktangestellte mit Flüchtlinge diskutieren müssen. Flüchtlinge fahren ohne Tickets, sie erhalten Ordnungsstrafen, es summieren sich Bußgelder und man muss sie zum Sozialamt schicken, damit das Amt Ratenzahlungen vereinbart. Man fragt sich, wie wurden diese Menschen erzogen? Warum haben ihre Staaten so versagt? Ein Staat der hervorragende Bürger hervorbringt kann guten Image genießen. Ich möchte die Flüchtlinge nicht verurteilen, aber klassische Werte müssen jedem Land vermittelt werden. Der Wille muss da sein. Ein Herrscher, der nur sich als Autoritär feiern lässt, für sich alleine Privilegien pachtet und keine Opposition (konstruktive Opposition) duldet ist nicht regierungsfähig. Ein Tyrann und mehr nicht. Es gibt Flüchtlinge, die sich Heimat wünschen, Frieden und Stolz. Da muss erst ein gütiger kluger Machthaber geboren werden.

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