Steuereinnahmen 2014 in Griechenland bei 39 Prozent des BIP

18. Januar 2016 / Aufrufe: 513

2014 erreichten in Griechenland die Steuereinnahmen und Sozialabgaben 39 Prozent des BIP und lagen damit auf EU-Durchschnitt.

Laut den am 15 Januar 2016 von der Eurostat veröffentlichten Angaben tangierten im Jahr 2014 in Griechenland die Steuereinnahmen und Versicherungsabgaben 39% des BIP, während der entsprechende Prozentsatz im Jahr 2010 bei 33,5% und 2013 bei 38,3% lag.

Im selben Moment betrug die Analogie von Steuereinnahmen und Sozialabgaben zum BIP auf Ebene der EU 40% und auf Ebene der Eurozone 41,5%. Die größten Prozentsätze wurden in Dänemark (50,8%), Belgien (47,9%) und Frankreich (47,9%) verzeichnet, die geringsten dagegen in Rumänien (27,7%), Bulgarien (27,8%) und Litauen (28%).

Steuern auf Produktion und Importe erreichten 15,7% des BIP

Der größte Anstieg im Verhältnis zu 2013 wurde in Dänemark (von 48,1% auf 50,8%) und Zypern (von 31,6% auf 32,2%) verzeichnet. Ein Rückgang der Analogie wurde dagegen in Tschechien (von 34,8% auf 34,1%) und Großbritannien (von 34,9% auf 34,4%) verzeichnet.

2014 stellten in der EU die Steuern auf Produktion und Importe den größten (13,6% des BIP darstellenden) Teil der Steuereinnahmen dar, gefolgt von reinen Sozialversicherungsbeiträgen (13,4%) und den Steuern auf Einkommen und Reichtum (12,8%). Anders war dagegen die Lage auf Ebene der Eurozone, wo die Steuereinnahmen aus den reinen Sozialversicherungsabgaben 15,5%, die Steuern auf Produktion und Importe 13,3% und schließlich die Steuern auf Einkommen und Reichtum 12,5% erreichten.

In Griechenland rührte der größte Teil der Steuereinnahmen aus den Steuern auf Produktion und Importe (15,7%) her, gefolgt von reinen Sozialversicherungsabgaben (13,4%) und schließlich den Steuern auf Einkommen und Reichtum (9,7%).

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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