Die Hälfte der Haushalte in Griechenland ist von Renten abhängig

23. Januar 2016 / Aktualisiert: 18. Februar 2016 / Aufrufe: 607

In Griechenland stützt sich inzwischen über die Hälfte der privaten Haushalte auf Einkommen aus einer Rente, um über die Runden zu kommen.

Zu einer Stunde, wo die Gläubiger Griechenlands noch strengere Maßnahmen im Versicherungs- bzw. Rentensystem verlangen, zeigen die Angaben des Generalverbands der Gewerbetreibenden, Handwerker und Kaufleute Griechenlands, dass die privaten Haushalte, die hauptsächlich durch Renten gestützt werden, ungefähr 15% mehr als die sind, die sich aus Löhnen und Gehältern unterhalten.

Das Institut für kleine und mittlere (sprich mittelständische) Unternehmen des Dachverbands der Freiberufler, Gewerbetreibenden und Kaufleute in Griechenland (GSEVEE) führt seit 2012 auf jährlicher Basis an einem repräsentativen Muster 1.000 privater Haushalte Einkommens-Erhebungen durch.

51,8% der Haushalte halten sich mit Renten über Wasser

Laut den von der griechischen Zeitung „To Vima“ publizierten Angaben ist eine der signifikantesten Feststellungen die sich seit 2012 zu gestalten begonnene und heute mit einem Anteil von über 50% etablierte Tendenz in Zusammenhang mit der Rolle, welche die Renten als Mittel zur Stützung des Familienetats spielen.

Die allgemeine Schlussfolgerung ist, dass derzeit die Renten für 52% der privaten Haushalte in die Haupt-Einkommensquelle darstellen. Konkreter zeigen die Löhne und Gehälter – nachdem sie 2014 um 32,1% „abstürzten“ – als primäre Einkommensquelle der Haushalte einen kleinen Rückgang um gerade einmal 0,3%, wogegen der Anteil der Renten als Haupt-Einkommensquelle im vergangenen Jahr 51,8% erreichte, gegenüber 42,3% im Jahr 2012.

Einem entgegengesetzten Verlauf folgten die sogenannten unternehmerischen Gewinne, da der Anteil der Haushalte, die solche als hauptsächliche Einkommensquelle hatten, von 12,6% im Jahr 2012 auf heute 6,1% sank.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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