Protest gegen Immigranten an Griechenlands Nordgrenze

7. Dezember 2015 / Aufrufe: 1.418

Die Einwohner des kleinen Grenzdorfes Idomeni in Griechenland drohen mit dynamischen Aktionen gegen die zu tausenden herumlungernden Immigranten.

Die Einwohner des Grenzdorfes Idomeni im Norden Griechenlands an der Grenze zur ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedoniens (FYROM) sind entschlossen, zu Protestaktionen zu schreiten, wenn nicht umgehend eine Lösung für das Problem gefunden wird, das mit den an dem Grenzübergang Idomeni – Gevgelija festsitzenden Immigranten entstanden ist, und geben zu verstehen, dass ihre Geduld erschöpft ist.

Wenn bis Dienstag (08 Dezember 2015) die Immigranten (Anmerkung: die nicht in die FYROM gelassen werden) von Idomeni nicht verschwunden sind, sind wir entschlossen, zu Aktionen zu schreiten„, äußert gegenüber der Nachrichtenagentur ANA-MPA die Bürgermeisterin der lokalen Gemeinde Idomenis, Xanthoula Soupli.

Dorfbewohner trauen sich nicht mehr auf die Straße

Wir werden keinen weiteren Bus nach Idomeni hineinlassen. Es geht nicht, dass diese Lage weitergeht„, betont Frau Soupli und fügt an, „es ist keine Geduld mehr vorhanden„. In den letzten Wochen befinden die Einwohner Idomenis – eines Dorfes mit ungefähr 100 Einwohnern, in ihrer Mehrheit alte Leute – sich häufig mit rechtswidrigen Verhaltensweisen von Seite eines Teils der Immigranten konfrontiert, die nicht einer der drei Nationalitäten (Syrer, Iraker und Afghanen) angehören, die berechtigt sind, die Grenze zu passieren.

Wie gegenüber der ANA-MPA Emmanouela Michalidou erklärt, die jedes Wochenende zusammen mit ihrer Familie in das Dorf kommt um von den intensiven Rhythmen der Stadt auszuspannen, hat der Alltag der Einwohner sich inzwischen geändert. „Zu Beginn gab es keinerlei Problem. Inzwischen bleiben wir eingeriegelt drinnen. Sie sind in Höfe eingedrungen, stahlen Hühner, verbrannten Möbel um sich zu wärmen, die Lage ist ernst„, betont – unter anderen – Frau Michalidou, die sich sorgt, dass „vielleicht etwas Schlimmeres passiert„.

Anfänglich halfen die Bewohner den Immigranten viel mit Kleidung, Nahrung u. a. Wir halfen alle so sehr wir konnten. Inzwischen ist unsere Belastungsfähigkeit erschöpft. Die Lage begann sich ab Mitte August 2015 zu ändern, als der Zustrom anstieg. Es gab ein Wochenende, an dem wir 9.500 hier Personen hatten, in einem Dorf mit gerade einmal 100 Einwohnern„, unterstreicht Frau Soupli. „In Idomeni sollen nur all die ankommen, welche die Möglichkeit haben, ihre Reise fortzusetzen„, betont – unter anderen – Frau Soupli und verlangt, dass „der Staat umgehend eine Lösung gibt„.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. windjob
    7. Dezember 2015, 15:09 | #1

    Erneut und erneut und erneut. Wo bleibt hier die Wertegemeinschaft EU. Unsere Politiker sitzen alle am warmen Ofen und scheren sich einen Teufel um die Probleme der einfachen Leute. Ist ja auch ganz einfach, wenn es einem selbst gut geht. Schickt doch dieses ganze Pack in die Wüste, macht dort ein grosses Auffanglager für Politiker auf und dreht ihnen das Wasser ab.
    Ich könnte langsam kotzen. Griechenland erst knebeln bis zum geht nicht mehr, mit Ausschluss aus Schengen drohen und dann hängen lassen. Es gibt nur eine Lösung, die EU sollte erkennen, dass dieser Traum vom vereinigten Europa ein Traum war. Also löst alles auf und geht zurück in die nationale Verantwortung. Merkel kümmert sich um Aufklärung in Syrien und Afghanistan und in Deutschland müssen die Rentner Flaschen aus den Mülltonnen klauben. Pfui Teufel.

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