Bandenkriege zwischen Immigranten in Griechenland

14. Dezember 2015 / Aktualisiert: 07. Oktober 2017 / Aufrufe: 5.831

Die Situation mit Flüchtlingen in Griechenland, die sich untereinander drangsalieren und erpressen und öffentliche Einrichtungen verwüsten, gerät außer Kontrolle.

Die Situation in den Einrichtungen in Griechenland, in denen Immigranten vorübergehend beherbergt werden, gerät mittlerweile außer Kontrolle.

Es liegen Meldungen über die Existenz von Banden vor, die in Not befindliche Menschen erpressen und misshandeln und Zerstörungen an öffentlichem Vermögen verursachen. Es herrschen ständige Spannungen in den geschlossenen Sporteinrichtungen und die Polizei vermag der Lage nicht Herr zu werden.

Marokkaner und Algerier erpressen Schutzgelder von Immigranten

Schockierend sind die Fotos des „Werkes“, das Banden wie jene hinterlassen, die im Gemeindeteil Elliniko ihr Unwesen treibt und das geschlossene Hockey-Stadion verwüstete. Sie verursachen jedoch nicht nur Zerstörungen in den Einrichtungen, in denen sie beherbergt werden. Wie Giannis Konstantatos, Bürgermeister von Elliniko – Argyroupoli, im Gespräch mit dem TV-Sender Mega monierte, verkauft eine Bande von Marokkanern (wobei unbekannt ist, ob es die selbe ist, die das Hockey-Stadion demolierte) anderen Immigranten „Schutz“! (Anderen Quellen zufolge soll es auch entsprechende Banden von Algeriern geben.)

Ich fand einen Iraner mit einem gebrochenem Arm und einen buchstäblich gehäuteten Algerier vor. Sie berichteten mir, eine Gruppe Marokkaner erpresse sie und habe zu ihnen gesagt, ihnen entweder ihr Geld zu geben oder von hier zu verschwinden. Das Ergebnis ist, dass sie ihnen ihre Kleidung wegnehmen, sie verprügeln und sie aus dem Zentrum hinauswerfen„, sagte Giannis Konstantatos. Es bedurfte des Eingreifens zweier Spezialeinheiten (MAT) der Polizei, damit die Gemüter sich abregen. Die auf vimaonline.gr veröffentlichten Fotografien sind bezeichnend.

Angespannt ist auch die Lage im sogenannten Taekwondo-Stadion im Athener Stadtbezirk Palio Falyro, wohin in den vergangenen Tagen tausende Wirtschaftsflüchtlinge von Idomeni gebracht worden sind, da zu den schwierigen Lebensbedingungen Spannungen zwischen Immigranten hinzukommen, was das Eingreifen der Polizei zum Ergebnis hatte.

Regierung weiß nicht, wohin mit den Wirtschaftsflüchtlingen

Spannung entstand am Samstag (12 Dezember 2015) im Morgengrauen, als Wirtschaftsimmigranten meldeten, eine Bande von Marokkanern verlange von ihnen Geld und Kleidung und ihnen drohe, sie anderenfalls aus der Anlage zu vertreiben. Die verursachte Spannung führte zum Eingreifen der Polizei, die zur Vorführung der Beschuldigten (bzw. laut einer anderen Quelle über 100 in die Episoden verwickelter Immigranten)  schritt und sie aus der Anlage entfernte. Während der Dauer der Polizeiaktion soll Informationen zufolge ein Marokkaner versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Laut Landsleuten von ihm war der Immigrant außer sich geraten, wobei sie jedoch nicht zu begründen vermochten, was seinen Verhaltensausbruch hervorgerufen habe.

Gespannt war die Lage jedoch auch am weiteren Samstagmorgen, da neue Streitereien zwischen Immigranten aus Marokko und anderen Ländern verzeichnet wurden und erneut starke Polizeikräfte zu der Einrichtung eilten, damit es keine Zusammenstöße gibt. Die Polizei trennte von den übrigen diverse Immigranten, die andauernd Probleme verursachen, während bei dem geschlossenen Taekwondo-Stadion ein großes Polizeiaufgebot verbleibt. Informationen zufolge ist es möglich, dass gewisse Immigranten an einen anderen Ort gebracht werden.

In die Anlagen des Stadions wurden derweilen am Samstag auch die ungefähr 400 Immigranten aus dem Hockey-Stadion in Elliniko gebracht, das am Samstagmorgen geschlossen wurde, da es als „nicht (mehr) funktional“ beurteilt wurde. Das Resultat ist, dass in diesem Moment die Anzahl der Wirtschaftsflüchtlinge im Taekwondo-Stadion 2.500 überstiegen hat.

Es wird angemerkt, dass auch die Lösung des Taekwondo-Stadions in Palio Faliro vorläufig ist, da die Einrichtung von der Regierung bis zum 17 Dezember 2015 übergeben worden sein muss. Im selben Moment steigern die lokalen Bürgermeister die Tonlage in der Kollision mit der Regierung wegen der Verlegung der Wirtschaftsflüchtlinge von dem nordgriechischen Grenzübergang bei Idomeni nach Attika, aber hauptsächlich auch nach Äußerungen des Premierministers am vergangenen Freitag (11 Dezember 2015) im Parlament, in denen er unterstrich, „jetzt werden diverse Bürgermeister zu popularisieren beginnen und sagen, die Flüchtlinge sollen in eine Nachbargemeinde gehen„.

(Quelle: Imerisia)

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