NATO will keine Kürzung der Rüstungsausgaben Griechenlands

1. Juli 2015 / Aktualisiert: 04. Juli 2015 / Aufrufe: 1.544

Die NATO will, dass Griechenland seinen Verteidigungsetat nicht kürzt, sondern weiterhin auf dem Niveau von 2 Prozent des BIP hält.

Jens Stoltenberg, Generalsekretär des Nordatlantik-Pakts, erklärte gegenüber dem deutschen staatlichen TV-Sender ZDF, Griechenland dürfe nicht zur Einschränkung seiner Verteidigungsausgaben schreiten, da es als Mitgliedstaat der NATO eine signifikante Rolle in Südeuropa spielt. Auf die Frage antwortend, ob Griechenland im Fall des Ausscheidens aus der Eurozone Mitglied der NATO bleiben wird, hob Stoltenberg hervor: „Die griechische Regierung betont immer, dass sie wünscht, ein zuverlässiges Mitglied der NATO zu bleiben.

Der NATO-Generalsekretär betonte, er erwarte von der griechischen Regierung, weiterhin 2% des BIP für die Verteidigung aufzuwenden. Außerdem unterstrich er, kein Mitglied der griechischen Regierung habe die Wirtschaftskrise mit der Beteiligung an der NATO in Verbindung gebracht: „Ganz im Gegenteil, sie bekunden immer ihre Widmung an die NATO, und ich begrüße das„.

Es sei angemerkt, dass in einer früheren Phase der Verhandlungen bereits auch der IWF den Vorschlag Griechenlands bezüglich der Kürzung des Verteidigungsetats abgewiesen hatte.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. windjob
    1. Juli 2015, 08:01 | #1

    Es zeigt sich doch immer wieder wie verlogen diese Truppe ist. An erster Front Disseldoof, Juncker, Schulz und Lagarde. Die sollten sich alle schämen aber darauf müssen wir wohl lange warten. Dieses Dreckspack macht mich richtig wütend. Löst doch die EU endlich auf. Hätte es vor der Einführung des Euro in allen Ländern ein Referendum gegeben wir hätten heute keinen Euro. Island hat da den richtigen Schritt gemacht und ist ausgetreten.

  2. Felix Klinkenberg
    1. Juli 2015, 10:35 | #2

    Also ist es GLASKLAR, worum es dem Imperium geht, es geht AUSSCHLIESSLICH, um die Vernichtungsmaschinerie US Army / NATO und dabei, mal wieder, um den unsinkbaren Flugzeugträger Kreta – ohne den das NATO-Mittelmeer zu einem Internationalen Gewässer würde.

  3. 1. Juli 2015, 10:58 | #3

    Die wirklichen Teufelsanbeter demaskieren sich selbst, was nützen einem hungernden obdachlosen Menschen viel Panzer, Raketen, U-Boote usw., gar nichts. Kürzung des Verteidigungshaushalts um MINDESTENS 50%, besser 80% ist absolut angebracht, Schwerter zu Flugscharen …

  4. LiFe
    1. Juli 2015, 11:56 | #4

    Griechenland braucht wirtschaftlichen Aufschwung! Was sollen Rüstungsausgaben?

  5. Ronald
    1. Juli 2015, 12:37 | #5

    Das kuriose an dieser Meldung ist ja, dass Griechenlands relativ hohe Rüstungsausgaben der Angst gegenüber dem Natopartner Türkei geschuldet sind. Man sollte aber nun auch wirklich zur Kenntnis nehmen, dass die europäischen Institutionen eine Kürzung der Rüstungsausgaben gefordert haben. Was irgendein Nato-Hansel in der augenblicklichen Situation fordert ist ja nun mehr als unerheblich und hat auch rein gar nichts mit den Verhandlungen zwischen den Institutionen und GR zu tun …

  6. GR-Block
    1. Juli 2015, 14:26 | #6

    Viel heiße Luft! Die Troika hatte niemals gefordert, dass GR seinen Wehretat kürzen soll. Lippenbekenntnisse der Scheinheiligen fanden nie Eingang in die Vorschläge der Gläubiger. Alle Waffenkäufe während der Krise wurden abgesegnet. Mit gutem Grund. Griechische Waffenkäufe bedeuten Arbeitsplätze in D. Damit auch Steuereinnahmen und damit Sicherheiten für die „Hilfs-„Kredite nach GR. Wie soll sich sonst der deutsche Arbeiter die EU leisten?
    Das mit der TR ist natürlich nur ein Washingtoner Säbelrasseln. Denn immer wenn die FUKG-US Waffen verkaufen wollten und die geschmierten griechischen Lobbys alles in die Wege leiteten, musste der NATO-Partner ein zwei mal über griechisches Hoheitsgebiet fliegen, damit die Bevölkerung (insbesondere die linke) ruhig blieb.

  7. Pythagoras
    1. Juli 2015, 19:08 | #7

    Gregor Gysi erklärt sehr überzeugend, wie pathogen und verlogen das Troika-System ist und mit welchen gehebelten Manipulationen die deutsche Regierung ihr Spielchen getrieben hat. Der „soziale“ Wirtschaftminister Gabriel wird regelrecht „geschreddert“.
    Sie wollen die linke Regierung in Griechenland beseitigen

  8. Werner
    1. Juli 2015, 21:43 | #8

    Gibt es eigentlich noch ein zweites Griechenland, von dem ich bisher noch nichts wusste? Muss ja so sein. Denn diese Rentner, die vor den Banken stehen und von unseren Medien und Politikern auf einmal so bedauert und schon fast zu Helden hochstilisiert werden, zumindest die, die gegen Syriza sind, können ja unmöglich die selben Rentner sein, die viel zu früh in die Rente gehen und viel zu viel Geld bekommen.
    Diese Heuchelei ist nur noch schwer zu ertragen.

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