Griechenland aufgezwungene Maßnahmen sind nicht realisierbar

17. Juli 2015 / Aktualisiert: 14. September 2016 / Aufrufe: 1.654

Laut dem Generalsekretär für Sozialversicherung sind die Griechenland von den Gläubigern aufgezwungenen Maßnahmen im Rentensystem nicht realisierbar.

In dem Morgenmagazin des griechischen TV-Senders Mega erklärte der Generalsekretär für Sozialversicherung, Giorgos Romanias, die von der Regierung Griechenlands mit den „Partnern“ vereinbarten Maßnahmen können nicht umgesetzt werden, und dies sei auch der Grund, aus dem er sein Amt niederlegen werde.

Wie Herr Romanias – sich auf die Änderung des Modus der Berechnung der Renten im Vergleich zu dem Modus beziehend, der galt, als jemand seine Rente beantragte – charakteristisch meinte, werden mit den am kommenden Mittwoch zu ratifizierenden Bestimmungen alle Rentenanwärter „unabhängig davon, wann sie ihren Rentenanspruch fundamentierten, ab dem 01/01/2015 beeinträchtigt„. (Hierzu sei angemerkt, dass die Bewilligung von Rentenanträgen in Griechenland nach wie vor bis zu mehrere Jahre dauert und die Antragsteller derweilen nicht selten versterben!)

Herr Romanias versicherte jedenfalls, die Renten für August 2015 werden regulär auf die Konten der Berechtigten überwiesen werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. kapo
    19. Juli 2015, 01:12 | #1

    Ein unvorstellbarer alptraum! wir werden griechenland nicht helfen können! egal wieviel hilfsgelder dort Versand werden um wiederum Gläubiger damit zu bedienen. eigendlich sind wir in deutschland lebenden sehr zu bewundern, wir nehmen es einfach hin, dass unser hart verdientes geld umhergeworfen wird, als sei es konfetti. was liebe Politiker halten sie mal davon, nicht politisch, sondern realistisch zu handeln? und damit geht die frage an ALLE Politiker der 19 eu-staaten! ich jedenfalls weiß bei den nächsten wahlen, wo mein „Kreuzchen“ nicht stehen wird …

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