Griechenlands Banken stehen mit 110 Mrd Euro in der Kreide

17. April 2015 / Aufrufe: 1.381

Griechenlands Banken sind mit über 110 Milliarden Euro von EZB und ELA  abhängig.

Gemäß den Angaben der Zentralbank Griechenlands (Bank of Greece) gestaltete sich Ende März 2015 die Abhängigkeit der griechischen Banken von der Liquidität, die ihnen von der Europäischen Zentralbank (EZB) und aus der sogenannten Notfall-Liquiditätshilfe (ELA)gewährt wurde, auf insgesamt 107,2 Milliarden Euro.

Wie aus der Monatsbilanz der Griechischen Bank für März 2015 hervorgeht, erreichte die direkte Verschuldung der griechischen Banken bei der EZB 38,7 Mrd. Euro (gegenüber 38,6 Mrd. Euro im Februar 2015), während mittels der ELA Liquidität in Höhe von 68,5 Mrd. Euro (gegenüber 65,6 Mrd. Euro im Februar 2015) bereitgestellt wurde. In Bezug auf letzteres sei angemerkt, dass auf den am 14 April 2015 gefassten Beschluss der EZB die Grenze der Liquiditätsschöpfung auf 74 Mrd. Euro angehoben worden ist.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

  1. Michael
    17. April 2015, 23:27 | #1

    Wenn Griechenland bankrott ist, sind es seine Banken noch mehr. Die griechischen Banken sind ohne ELA nicht illiquide, sondern insolvent. Wo soll das Problem sein? Die EZB genehmigt diese ELA-Kredite und betreibt so verdeckte Staatsfinanzierung Griechenlands. Nicht nur dafür wird Mario Draghi an der Spitze der EZB eher früher als später geteert und gefedert. Die deutschen Deppen schlagen gewöhnlich erst wenn es zu spät ist wild um sich. Aber dann fällt alles in Scherben. Als wenn die Deutschen was von ihren „Exportüberschüssen“ hätten. Die Lösung bestünde in der Wiedereinführung der früheren Währungen als Währungsschlange, die man gern Euro nennen könnte. Der heutige Euro ist gescheitert, es wäre gut, wenn die Politiker das langsam merken würden, statt den Völkern Europas diesen Wahnsinn anzutun.

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