Anstieg der Popularität der Regierung Griechenlands

2. April 2015 / Aufrufe: 1.914

In Griechenland verzeichnet die Popularität des Premierministers Alexis Tsipras und des ANEL-Vorsitzenden Panos Kammenos einen steilen Anstieg.

Gemäß einer von der Makedonia-Universität für Rechnung des Senders SKAi durchgeführten Meinungsumfrage in Griechenland zeigt die Popularität des Premierministers Alexis Tsipras und des Parteivorsitzenden der Unabhängigen Hellenen (ANEL), Panos Kammenou, eine signifikante Zunahme.

Laut der Erhebung vereinigt Alexis Tsipras 69,5% positive und sehr positive Meinungen auf sich und verzeichnet damit einen Anstieg um 42% im Vergleich zu der vorherigen Erhebung (am 10 – 12 Januar 2015), Panos Kammenos entsprechend 35%, bei einem Anstieg um 23%.

Absturz der Popularität des Ex-Premiers Antonis Samaras auf 13%

Dagegen wird die Popularität des Parteivorsitzenden der Nea Dimokratia (ND), Antonis Samaras, mit 13% (Rückgang um 15%), des Vorsitzenden der Potami-Partei, Stavros Theodorakis, mit 21% (Rückgang um 5%), des Vorsitzenden der PASOK-Partei, Evangelos Venizelos, mit 9,5% (Rückgang um 3%), des Generalsekretärs der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE), Dimitrios Koutsoumpas, mit 18,5% (Rückgang um 1%) und des Vorsitzenden der Goldenen Morgenröte (Chrysi Avgi), Nikolaos Michaloliakos, mit 4,5% (Rückgang um 1%) verzeichnet.

Außerdem meinen 55,5% der Befragten, die befolgte Verhandlungsstrategie der Regierung sei richtig, gegenüber 27%, die gegenteiliger Meinung sind. Hinsichtlich des Eindruck der Befragten bezüglich der Begegnung des Premierministers mit der deutschen Bundeskanzlerin in Berlin teilen sich die Meinungen, da ein Anteil von 45,5% der Befragten erklären, Herr Tsipras habe sich mutig gezeigt, auf deutschem Boden die Themen der Siemens und der deutschen Entschädigungen zu stellen, während ebenfalls 45,5% angeben, er habe sich kompromissbereit gezeigt, indem er vertrat, das Land sei zur Realisierung all dessen verpflichtet, was zur Fortsetzung der Finanzierung erforderlich ist.

45,5% sehen einem möglichen Grexit mit Angst entgegen

Auf die Frage, welches Gefühl bei ihnen ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro hervorruft, antworteten 45,5% Angst, 11% Hoffnung, 26,5% Gleichgültigkeit, und 17% erklärten, nicht zu glauben, dass eines solche Möglichkeit bestehe. Bei einer Erhebung am 16 – 17 März antworteten 43,5% Angst, 14,5% Hoffnung, 26% Gleichgültigkeit, weil sich nichts ändern werde, und 16%, es bestehe keine solche Möglichkeit.

Auf die Frage, ob die Befragten einschätzen, die wirtschaftliche Lage ihres Haushalts werde sich in den kommenden 12 Monaten verschlechtern, antworten sie zu einem Anteil von 39,5%, sie werde sich weder verschlechtern noch verbessern, 18,5% meinen, sie werde sich wahrscheinlich verschlechtern, 14% meinen, sie werde sich sicherlich verschlechtern, 7% erklären, dies werde von den politischen Entwicklungen abhängen, 4% meinen, sie werde sich sicherlich verbessern, und 17% meinen, sie werde sich wahrscheinlich verbessern.

Die Erhebung wurde im Zeitraum 25 – 27 März 2015 auf dem gesamten Staatsgebiet mittels telefonischer Befragungen und unter Verwendung strukturierter Fragebögen durchgeführt.

(Quelle: To Pontiki)

  1. Omorfos
    2. April 2015, 15:09 | #1

    Überrascht mich nicht wirklich. Liegt hauptsächlich daran dass sich Samaras und Venizelos, lächerlich präsentieren. Dieses ständige gejammere der beiden ist nicht mehr erträglich, Wer die Vouli verfolgt wird wissen was Ich meine. kammenos würde Ich raten nicht so stark auf den Putz zu hauen. Das bringt nichts, schadet im Gegenteil. Und was diese 70:30 Nachricht aus den USA sollte, weiss wohl nur er selbst. ich hoffe das wurde nur falsch wiedergegeben. Wenn man 70 Prozent der Bodenschätze verschenkt dann hat man das Schicksal Griechenlands wohl endgültig besiegelt.

  2. Bella
    2. April 2015, 22:30 | #2

    Viel Glück der noch jungen griechischen Regierung, von der man verlangt, dass sie Dinge zustandebringt, die ihre Vorgängerregierungen unter der strengen Anleitung der Troika nicht zustande brachten. Die Eliten Europas hassen diese Regierung und wollen sie stürzen. Hämisch weisen deutsche Blätter auf 1967 hin, mit unverhohlener Sympathie für einen Militärputsch. Liebe Griechen, ihr müßt diese eure Regierung unterstützen, sie ist eure letzte Chance. Wenn diese Regierung scheitert, droht Griechenland das Chaos, wie in Syrien, Libyen, der Ukraine. Griechenland ist ein armes Land, aber die Menschen dort haben eine Würde. Würde ist für die deutschen Oberlehrer ein Fremdwort. Bleib stark Griechenland, denn ihr seit auch die letzte Hoffnung auf ein besseres Europa.

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