Juncker: wir müssen die Würde der Griechen respektieren

18. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 1.131

Kommissions-Präsident Jean Claude Juncker sprach sich zum wiederholten Mal gegen ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone aus.

Wir müssen die Würde der Griechen respektieren„, erklärte der Präsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, der sich bei einer am 16 März 2015 von dem Jacques Delors Institut in Brüssel mit Thema „Regierungsführung in Europa“ veranstalteten Diskussion gegen ein eventuelles Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone aussprach.

Ich bin gegen einen Grexit„, erklärte Jean-Claude Junker, auf eine einschlägige Frage eines Journalisten antwortend. Der Kommissions-Chef rief in Erinnerung, dass er im zweiten Halbjahr 2011 und im ersten Halbjahr 2012 als Vorsitzender der Eurogruppe gegen diese „einfache Überlegung, Griechenland solle die Eurozone verlassen„, angekämpft hatte. Seitdem – fügte er an – mag ein „Schutznetz“ geschaffen worden sein und keine Gefahr einer „systemischen Weitergabe“ bestehen, es gibt jedoch andere Gefahren, die mit den Schwierigkeiten in Zusammenhang stehen, denen das griechische Volk begegnet.

In der Eurozone gibt es nicht nur 1, sondern 19 Demokratien

Der Kommissions-Vorsitzende merkte an, jedes Land, das – wie Griechenland – Austeritäts-Maßnahmen umsetzen würde, einer sehr schwierigen Situation begegnen würde. „Es hat mit der Sympathie zu tun, die wir dem griechischen Volk zeigen müssen. Dies ist meine hauptsächliche Sorge„, fuhr Herr Juncker fort und unterstrich: „Wie begegnen einer Art humanitärer Krise in Griechenland und müssen eine Lösung finden. Wir müssen die Würde der Griechen respektieren.

Wir müssen die geeignete Tangierung der Probleme finden, denen die Griechen begegnen„, merkte Herr Juncker weiter an und betonte parallel, Griechenland schulde seine Verpflichtungen einzuhalten. Er betonte ebenfalls, in der Eurozone gebe es nicht nur eine Demokratie, sondern neunzehn, und alle Mitgliedstaaten müssen sich gegenseitig respektieren, und fügte an: „Ich möchte, dass die Vollständigkeit der Eurozone erhalten bleibt.

Bezüglich des Liquiditätsproblem gefragt, dem die griechische Regierung begegnet, antwortete Juncker abschließend, er habe dies mit dem griechischen Premierminister bei ihrer Begegnung in Brüssel in der vergangenen Woche erörtert und beschäftige sich weiterhin damit. Im übrigen weigerte er sich, zu weiteren Erklärungen zu diesem Thema zu schreiten.

(Quelle: Imerisia)

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  1. 18. März 2015, 09:10 | #1

    Ich empfehle Euch diese Seite mit Fakten zu lesen: Der Bankrott Deutschlands droht – Versaille II. Wer daran interessiert ist, die rechtliche Wahrheit zu lesen, der sollte es prüfen. Kurz gesagt: Griechenland hat grundsätzlich recht zu fordern!

  2. happy
    18. März 2015, 17:07 | #2

    machen wir uns klar, die Bankenschulden sind Bankenspekulationen in Luftblasen. Wie ein Hütchenspiel. Wenn zwei Pokern und der Verlierer nicht zahlt, ist kein Schaden entstanden. Warum noch Banken retten? wozu? Das Geld war doch eh nicht da, also dann kann auch nichts verloren gehen

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