Griechenlands Premierminister trifft Putin

18. März 2015 / Aufrufe: 1.401

Alexis Tsipras wird sich am 08 April 2015 in Moskau mit Wladimir Putin treffen.

Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras wird am 08 April 2015 eine offiziellen Besuch in Moskau antreten und sich dort mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen. Der Kreml beschied am vergangenen Montag (16 März 2015) den von Seite der griechischen Regierung geäußerten Wunsch positiv und somit wurde das Treffen Tsipras – Putin auf den 08 April 2015 anberaumt.

Es sei angemerkt, dass der griechische Premierminister bereits Anfang Februar 2015 eingeladen wurde, anlässlich des 70. Jahrestags des Siegs der Alliierten über das Hitler-Deutschland im Mai 2015 Moskau zu besuchen und in Begleitung des griechischen Verteidigungsministers Panos Kammenos von Wladimir Putin empfangen zu werden.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

Relevante Beiträge:

  1. Volker
    18. März 2015, 17:25 | #1

    Tsipras sollte mal seine osteuropäischen Kollegen fragen, was die von einem Putin Schmusekurs halten … und auch seinen ex zypriotischen Amtskollegen. Der ist in Moskau abgeblitzt, und mußte dann zähneknirschend die EU und EZB Hilfskonditionen akzeptieren, obwohl das zypriotische Parlament dagegen stimmte. Sobald Draghi mit dem „Stecker“ droht, werden die bockigen Griechen schnell kleingeben.

  2. Wetterfrosch
    18. März 2015, 19:56 | #2

    Griechenland kann schon jetzt nicht einmal die mittlerweile 20 % (!) Zinsforderung der Troika für die von der Troika aufgezwungenen Kredite zurückzahlen. Bedingung für diese aufgezwungenen Kredite waren u.A. der Kauf völlig überteuerter U-Boote. Und nun sollen Griechenland zusätzliche Kredite aufgezwungen werden, um die Zinsen zu zahlen? Die schwäbische Hausfrau kringelt sich brüllend unter dem Tisch …
    Tsipras geht den einzig vernünftigen Weg: Putin wird sicher auch nicht bedingungslos den Geldbeutel öffnen, aber uns alle sollte beruhigen, daß diese amerikanischen Kriegsverbrecher weder auf der Krim noch an den Küsten Griechenlands und glücklicherweise auch weder im Norden ( Schwarzes Meer) und im Süden (Mittelmeer) der Türkei weitere NA(H)TO(D) Basen installieren können. Das fehlte gerade noch, Kontrolle des Bosporus durch die VSA …
    Griechenland wird klugerweise aus der verbrecherisch handelnden EU und der Nato austreten, sich der Eurasischen Union anschließen und sich damit eine erstrebenswerte Zukunft sichern. Viel Glück, Griechenland !

  3. Hans Mueller
    19. März 2015, 01:06 | #3

    Letzte Rettung: Putin. Wenn man sich unter Putins Schirm gestellt hat, folgen die Konsequenzen. Militärische Aufrüstung, ggf. kommen Grüne Männer zur Machtstabilisierung, Beseitigung der Medienvielfalt, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Ende der Demokratie, was Putin einmal in der Hand hat, gibt er nicht wieder her. Lt. Interview war Putin bei der Krim-Annektion sogar bereit, Atomwaffen in Bereitschaft zu setzen. Griechenland am Abgrund.

  4. Bella
    19. März 2015, 16:17 | #4

    Wie sieht die Demokratie der EU aus? Eurokraten der Troika führten nicht nur Griechenland in den Spartod und brachten den Hunger in die Straßen von Athen zurück. Möge der christliche Gott Putins das goldene Kalb des undemokratische Finanzkapitalismus im Meer versenken und den Völkern des Südens, den Lateineuropäern, ihre Würde zurückgeben, die Schäuble und Merkel den 99% geraubt haben!

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