Griechenlands Finanzminister Varoufakis war Tsipras‘ größter Fehler

5. März 2015 / Aktualisiert: 03. Oktober 2017 / Aufrufe: 4.904

Laut dem Krimi-Autor Petros Markaris war Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis der größte Fehler des Premierministers Alexis Tsipras.

Der bekannte Kriminalroman-Autor Petros Markaris stimmt in einem Interview an „Die Welt“ ein Loblied auf den griechischen Premierminister Alexis Tsipras an, wogegen er über Yanis Varoufakis alles andere als lobend spricht und in seiner Stellungnahme den Finanzminister als Tsipras‘ größten Fehler charakterisiert.

Her Markaris vertritt, die Olympischen Spiele 2004 stellten für die griechische Wirtschaft den Beginn des Endes dar, da damals viele Milliarden Euro ausgegeben wurden, die aus Krediten kamen und welche die Griechen im weiteren Verlauf zurückzuzahlen aufgefordert waren.

Tsipras‘ größter Fehler hat einen Namen: Varoufakis

Seinen Wunsch zum Ausdruck bringend, ein Buch zu schreiben, dessen Seiten sich auf ein Griechenland beziehen werden, dessen Lage sich verbessert haben wird, spricht der Schriftsteller – obwohl er klarstellt, bei den letzten Wahlen nicht SYRIZA gewählt zu haben – mit positiven Worten über den neuen griechischen Premierminister und vertritt: „Wie viele andere Griechen erwartete ich nicht, dass Alexis Tsipras sich als dermaßen gut erweisen wird. Ich habe ihn nicht gewählt. Nun denke ich jedoch, dass er der einzige ist, der versteht, was genau nötig ist und wie er seine Ansichten voranzutreiben hat. Ich war über die Weise überrascht, auf welche Weise Alexis Tsipras die Situation handhabt – nicht nur ich, sondern auch viele andere Griechen.

Was die Beziehungen Athen – Brüssel betrifft, meint der griechische Schriftsteller, „Griechenland befindet sich weiterhin unter der Kontrolle der Troika, auch wenn sie einen anderen Namen erhalten hat, damit die Griechen sich besser fühlen“ und fügt an: „Alexis Tsipras nahm umgehend war, dass sein Programm nicht funktionieren würde, um mit den europäischen Partnern zu verhandeln. Im Gegensatz zu dem griechischen Finanzminister, dem Varoufakis. Tsipras vermag in Europa mit Jean-Claude Juncker und Martin Schulz zu sprechen.

Auf die Frage, ob die Kooperation Tsipras‘ mit den Unabhängigen Hellenen (ANEL) ein Fehler war, antwortet der Schöpfer des berühmten Polizisten Kostas Charitou, der griechische Premierminister habe etliche Fehler gemacht, der größte hat jedoch einen Namen: Varoufakis. „Er ist unglaublich arrogant und sagt idiotische Dinge …„, kommentiert er und fügt an, ihn persönlich kennengelernt zu haben.

Er benimmt sich wie ein Stier im Glasladen und seine Zusammenarbeit mit Tsipras beschränkt sich bisher genau darauf: Varoufakis zerbricht Glas und Tsipras ist in der Nähe, um es wieder zu kitten. Bei der neulich erfolgten Eurogruppe in Brüssel musste Tsipras telefonisch mit Merkel sprechen, damit eine Vereinbarung erzielt wird, da Varoufakis wegen seines Charakters nicht in der Lage war, eine Einigung mit Schäuble zu erzielen„, führt Petros Markaris an und ergänzt, wenn die SYRIZA scheitern sollte, „ist die Gefahr sichtbar, dass die Faschisten der Goldenen Morgenröte (Chrysi Avgi) erstarken werden„.

(Quelle: Imerisia)

Relevante Beiträge:

  1. Omorfos
    5. März 2015, 02:32 | #1

    Varoufakis mag zwar ein extrovertierter Kerl sein, dennoch ist er das beste Pferd im Stall von Tsipras. Ich kenne Markaris nicht, andere vielleicht schon. Durch solch respektlose Aussagen gegenüber der Presse habe Ich auch nicht das Bedürfnis, mehr über diesen Menschen und dessen Werke zu erfahren. Jeder kann seine eigene Meinung haben und auch vertreten, aber allein schon der menschliche Respekt würde es verlangen, Kritik sachlich und konstruktiv zu handeln. Ist bei Markaris aber leider nicht der Fall. Schade und Traurig. So hätte er sich nicht ausdrücken sollen.

  2. windjob
    5. März 2015, 06:36 | #2

    Wenn Herrn Markaris‘ Krimis genauso sind wie dieser unqualifizierte Kommentar, kann es nicht weit her sein mit ihm. Herr Varoufakis redet keinen Unsinn, sondern ist in meinen Augen im Moment einer der qualifiziertesten in dieser ganzen Runde. Was er nicht tut, ist mit dem Strom zu schwimmen, und jeder der schwimmen kann weiss, dass gegen den Strom schwimmen schwer ist. Und wenn dieser Strom auch noch Sträuble und Dimpelblom heisst, ist es noch schwerer. Mich hat dies angepasst sein müssen immer schon genervt. Nur weil man mal eine andere Meinung hat, ist man nicht gleich schlecht. Herr Markaris sollte besser bei seinen Krimis bleiben. Ausserdem bin ich überzeugt, dass Tsipras und Varoufakis hier ein ausgeklügeltes Spiel spielen, und ich hoffe, dieses geht am Ende auf.

  3. Jörg
    5. März 2015, 07:39 | #3

    tut mir leid , jeder der sich ein bisschen mit Finanzen auskennt weiss das hinter Herr Varoufakis nicht viel steckt. Er wird dem Mythos der hier um seine Person aufgebaut wird, in keiner Weise gerecht. In seiner Position als Finanzminister sollte er erstmal eine Art Bilanz machen, was habe ich , was kriege ich und was muss ich zahlen. Diese muss er nicht der EU präsentieren , hier kann man wirklich verhandeln. Ich denke das er dies aber nicht gemacht hat und es kommt deswegen immer wieder zu seinen recht dubiosen Aussagen. Drohungen, Beschimpfungen bringen im Finanzsektor gar nichts, die Leute dort sind das eigentlich gewöhnt und haben ein recht langes Gedächtnis. Ich kenne das zur Genüge! Allerdings habe ich gelernt das man ich meine Hausaufgagen zu machen habe, wenn ich etwas von der Bank will. Das hat nichts mit oder gegen den Strom zu schwimmen zu tun, das ist einfache Logik. Wenn ich etwas von jemand will, dann muss ich wohl oder übel auf seine Bedingungen eingehen.

  4. Ronald
    5. März 2015, 08:31 | #4

    Aufmerksame Leser dieses Blogs haben sicherlich schon einige Artikel von Herrn Varoufakis zur Kenntnis genommen. Was immer man vom Inhalt halten mag: Die Artikel offenbaren einen Menschen, der sich ganz offensichtlich nicht unter Kontrolle hat. Ton und Stimmung seiner Ausführungen schwanken zwischen sanft und hasserfüllt. Das ist bemerkenswert, weil er seine Artikel ja nicht unter Stress schreibt. Bestenfalls ist Herr Varoufakis ein Choleriker, jedenfalls weit mehr als nur „extrovertiert“. Was Herr Varoufakis vor den Wahlen („wie wir den Schuldenschnitt verhandeln werden“) oder auch kürzlich („wir haben die Vereinbarung bewusst schwammig gehalten“) von sich gegeben hat zeigt, dass es ihm keinesfalls um Griechenland, sondern um die Befriedigung seines Egos geht. Egal was er als Wissenschaftler d’rauf hat: Politisch ist er für Griechenland eine Katastrophe.

  5. Hella
    5. März 2015, 08:37 | #5

    Markaris, dessen mediokren Krimis leider jeder Esprit fehlt … ist begreiflicherweise nicht imstande, Yanis Varoufakis zu verstehen, dessen Denken komplex ist. So konnte die kleine Bewegungsfreiheit, die die Regierung Tsipras mit Varoufakis als Finanzminister sich in Brüssel verschafft hat, nur durch genau dieses unangepasste Verhalten und Aussehen erreicht werden. Ohne diesen Öffentlichkeitsrummel hätten sie uns dort untergebuttert wie alle vorigen Regierungen in ihrem vorauseilenden Gehorsam. Vielleicht fällt Markaris ja auch zum Verständnis des Yanis Varoufakis verspätet der Groschen, so wie bei Tsipras, den er ja auch nicht gewählt hatte. Wollte Markaris weiterhin Samaras? Alle Hoffnungen ruhen auf der neuen Regierung, die die einzig mutige und den Willen des und das Interesse Volkes vertretende ist.

  6. BravoZulu
    5. März 2015, 09:33 | #6

    Finanzminister Varoufakis ist ein sehr guter Verhandlungstaktiker. Wenn er schon in den Verhandlungen mit Brüssel so weit nachgeben würde, dass für den Premierminister Alexis Tsipras nichts mehr übrig bliebe um nachzugeben, dann wäre dies eine schlechte Taktik. Ich selbst habe mich in meinen 27 Jahren als Vertragssachbearbeiter stes daran gehalten. Der Teamleiter hat immer das letzte Wort. Dies kann der Krimi-Autor Petros Markaris nicht wissen und sollte daher lieber einen Krimi schreiben als den Finanzminister zu kritisieren.

  7. happy
    5. März 2015, 11:18 | #7

    Herr Varoufakis besitzt Sachverstand, den er jetzt in der Regierungszeit unter beweis stellen wird. Darauf kommt es an. Eine Regierung als gescheitert oder falsch zu erklären bevor sie ihre Arbeit richtig begonnen hat, bevor sie ihre Pläne Früchte tragen, halte ich verfrüht. Alles andere ist Geplänker und Sprücheklopferei.
    Für mich zählt: an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.
    Und machen wir uns nichts vor, haben die Griechen wirklich geglaubt dass es einfach wird? Nein, die Mehrheit ist sich bewußt, dass es keine einfachen Verhandlungen sein werden, da die EU keine Demokratie ist, sondern ein Machtkartell.

  8. CYR
    5. März 2015, 11:19 | #8

    Varoufakis weiß eben über was er spricht. Das ist bei Schäuble und Co nicht der Fall, im Gegenteil die müssen eine Propaganda verkaufen. Es gibt, wie auch hier in diversen Artikeln beschrieben, die Bestrebungen Varoufakis zu entfernen. Den Ihn kann man eben kein X für ein U vormachen. Ich finde es schon seltsam, dass Markaris ausgerechnet bei der „dümmsten Zeitung der westlichen Welt“ (Zitat Gremliza) so einen Kommentar abgibt. Aber ich hätte bei dieser Zeitung auch nichts anderes erwartet. Inhaltlich wird Varoufakis Thesen zur Behebung der Krise von einer Mehrheit der nicht deutschen Ökonomen unterstützt, darunter auch von Nobelpreisträgern wie Paul Krugman. Und ehrlich gesagt: Hat die kriecherische Haltung der vorherigen Regierung irgendetwas genutzt?

  9. Catalina
    5. März 2015, 11:35 | #9

    Herr Markaris möchte seine Bücher verkaufen und zwar vor allem in Deutschland! Und dementsprechend sind dann auch seine politischen Äusserungen zu bewerten. Und da in Deutschland gerade „Varoufakis-bashing“ vorgegeben ist, in Berlin sogar aktiv der Versuch gemacht wird, dessen Rausschmiß aus der griech. Regierung zu betreiben, wird sich Herr Markaris davor hüten, ein „Wohlwollen“ für Herrn Varoufakis erkennen zu lassen. Herr Markaris verdient sehr gut an der griechischen Krise, warum sollte er sie beenden wollen, warum sollte er einen Finanzminister unterstützen, der sie beenden bzw. bessere Modalitäten für das griechische Volk aushandeln will?
    Es gibt das deutsche Sprichwort „Schuster bleib bei deinen Leisten“ und es wäre wünschenswert, wenn sich Herr Markaris daran halten würde. Von der Politik hat er keine grosse Ahnung und es ist immer wieder ärgerlich, wenn er in den deutschen Medien als „Kenner der griechischen Politik, der Krise, der Griechen und deren Mentalität“ vorgeführt wird. Herr Markaris bedient Klischees, nichts weiter!

  10. Smintt
    5. März 2015, 12:40 | #10

    … da Varoufakis wegen seines Charakters nicht in der Lage war, eine Einigung mit Schäuble zu erzielen.“ Na klar, in der Sache, als Ökonom wird Varoufakis von seinen Kollegen als vernünftiger, kompetenter Mann geschätzt und anerkannt, da war leider nichts Fehlerhaftes zu finden, wäre da nicht dieser schwerwiegendste Charakterfehler der schreiend ins Auge fällt: Er ist nicht bereit sich den kriminellen Plünderungsplänen des Kapitals zu unterwerfen. Er ist nicht bereit sein Volk und sein Land weiter bluten zu lassen. Er stört das Getriebe und muss einfach weg. Die Welt und Markaris helfen nach besten Kräften dabei.

  11. Wolfgang Potratz
    5. März 2015, 12:42 | #11

    Wenn Markaris mit ausgestrecktem Zeigefinger auf Varoufakis weist, dann muss er wissen, dass drei Finger auf ihn selbst und seinen Artikel zurückzeigen: undiszipliniert, unqualifiziert und, wie so oft auch in seinen Romanen, unrecherchiert. Leider nur eine weitere Bedienung des Mainstreams der Qualitätsmedien und seiner Leserschaft ? Varoufakis ist eben kein Leichtgewicht.

  12. HJM
    5. März 2015, 16:58 | #12

    „Ja, mach doch einen Plan / Sei nur ein grosses Licht / Dann mach noch einen zweiten Plan / Geh’n tun sie beide nicht“, B.Brecht, Dreigroschenoper, zitiert von P. Markaris in dem Aufsatz „Die Krise hat das letzte Wort“ für die SZ vom 26.01.2012. Sogar wohlmeinende Griechen halten viele der zahllosen Äußerungen von Varoufakis in den letzten gerade mal 5 Wochen für unklug, narzisstisch (mit „r“!), sehr hoppla-hopp und vor allen Dingen wenig zielführend. Ich kann die Einschätzung der Person von Varoufakis sehr gut nachvollziehen.

  13. Götterbote
    5. März 2015, 17:00 | #13

    Komischerweise werden Varoufakis‘ Thesen von den meisten ernstzunehmenden Ökonomen geteilt und selbst weniger fachkenntnisreiche Menschen haben inzwischen erkannt, dass der vorherige Weg das Gegenteil bewirkt hat. Also kann der Mann so schlecht wohl nicht sein.
    Jetzt lässt sich darüber streiten, ob er politisch klug vorgeht … wenn man der Meinung ist, dass es eine gute Politik ist, die Leute weiterhin für dumm zu verkaufen, die Unwahrheit zu sagen und dem Gegenüber ins Gesicht zu lächeln, während man gleichzeitig denkt „was für A….loch“, dann ist Varoufakis der falsche Mann. Wenn man aber glaubt, Politik sollte sich ändern, man sollte die Menschen nicht mehr verarschen, Klartext reden, mit dem Volk und den Verhandlungspartnern und dabei immer offen und ehrlich seine eigene und nicht die Meinung einer Lobby zu vertreten, dann ist Varoufakis genau der richtige Mann für diesen Job.

  14. Frank-Uwe Albrecht
    5. März 2015, 19:34 | #14

    Die Äußerungen des Herrn Markaris beweisen, dass er dem Intellekt des Yanis Varoufakis in keiner Hinsicht gewachsen ist. Herr Markaris will sich lediglich ins Gespräch bringen, weil er offenbar ansonsten nichts zu sagen hat. Ich akzeptiere, dass es Leute gibt, die mit der Art und Weise von Yanis Varoufakis fremdeln. Allerdings gibt es erstmalig einen Minister, der fachlich etwas zu bieten hat, was man von Schäuble & Co. nicht sagen kann. Die Eurokraten von „Format“ eines Dijsselbloem und Schäuble sind nicht annähernd in der Lage, fachlich Paroli zu bieten. Deshalb treten sie auch so aggressiv, beleidigend und erniedrigend gegenüber Griechenland und starrsinnig auf. Tsipras und Varoufakis als Team sind in der Lage, dieser „Fehlgeburt“ Eurozone die Stirn zu zeigen. Weiter so!

  15. h.kuebler
    7. März 2015, 18:06 | #15

    Ich will nicht die wirtschaftswissenschaftliche Kompetenz des Herrn Varoufakis beurteilen, denn das kann ich nicht. Aber es fehlt ihm sicher an politischer Erfahrung und politischem Gespür und ganz sicher an diplomatischem Fingerspitzengefühl. Es scheint, als würde er sich geradezu freudig in jeden verfügbaren Fettnapf stürzen. Das mag zwar Applaus bringen, aber was bringt das für die Probleme Griechenlands? So ein Verhalten ist kindisch und dumm, wenn man auf das Entgegenkommen der Vertragspartner angewiesen ist. Insofern stimmt das schon: Die Ernennung von Varoufakis war ein Fehler.

  16. Eva Megaritis
    8. März 2015, 17:03 | #16

    Als Romanschreiber sollte Herr Markaris mit seiner Kritik über den Wissenschaftler Varoufakis etwas zurückhaltender sein. Ich setze voraus, dass er mit seiner eigenen Aroganz die Sachbücher seines Kollegen Varoufakis noch nicht gelesen hat. Mich hat „Der globale Minotaurus“ von Varoufakis fasziniert! Das erste Buch in meinem langen Leben, das ich vom Anfang bis zum Schluss Seite für Seite durchgelesen habe. Vielleicht auch nur, weil das Thema gerade wieder einmal hoch aktuell ist. Hier: Maßnahmen der EZB und des Herrn Dragih. Natürlich werden in diesem Buch auch Deutsachland und die Eurozone, einschließlich Griechenland, abgehandelt. Das ist ein echter Makoökonomie- Krimi, in verständlicher Sprache für Ottonormalverbraucher geschrieben. Sehr empfehlenswert! Originalausgabe London 2011, deutsche Übersetzung München 2012 und 2. Auflage Febr. 2015. Ich finde es toll, dass sich endlich einmal ein griechischer Ökonomie- Professor um das eigene Land kümmert und den Schritt in die Politik gewagt hat. Die internationlen Universitäten sind voll von Lehrstuhlinhabern griechischer Herkunft, die alle ihr Land aufgegeben haben. Und Varoufakis beherrscht auch noch das System der Spielertheorie, nicht zu verwechseln mit Zocken, eine andere Buchveröffentlichung von ihm. Darüber hat er nach meinem Wissen an der Uni Athen ab 2000 gelehrt. Mindestens hat er bis heute den trägen Politapparat in Brüssel etwas aufgemischt und etwas Hoffnung und Transparens vermittelt. Natürlich ist das Chaos in einem Land was stolz darauf ist es erfunden zu haben, nicht so schnell in ein europäisches System zu bringen. Ich finde, wenn man den „Globalen Minotaurus“ gelesen hat, werden die manchmal verwirrenden Aussagen des Herrn Varoufakis transparent, denn einen Minotaurus zu verwirren ist ein schwieriges Unterfangen und war auch in der Antike nur mit einer List möglich. Ich hoffe nur, das griechische Volk verliert nicht seinen Mut und Brüssel fordert nicht den Kopf des Finanzministers Varoufakis für ein Stück Brot. Auch Sokrates wurde mit einem Unterschied von 5 Tonscherben von den Athenern hingerichtet.

  17. ferrata
    30. März 2015, 19:07 | #17

    Herr Varoufakis ist sehr mutig mit dem was er vor hat. Ich würde mir sehr wünschen das Er damit Erfolg hat, jedoch denke ich dass es nicht einmal eine sogenannte „frei gewählte Linke Regierung“ mit den wahren Machthabern in Europa aufnehmen kann. Dennoch … toitoitoi

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