Griechenland friert Steuerrückzahlungen ein

20. November 2014 / Aufrufe: 1.528
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In Griechenland sollen auf höhere Anweisung die Steuerrückzahlungen an Privatleute und Unternehmen eingefroren worden sein.

Wie am 19 November 2014 der stellvertretende Vorsitzende des Verbands der Finanzbeamten, Tryfonas Alexiadis, berichtete, ist die Rückzahlung von Steuern an Privatleute und Unternehmen „eingefroren“ worden. Im Gespräch mit dem Radiosender Vima FM ließ er durchklingen, hinter dem Beschluss zur Einfrierung der Steuerrückzahlungen an die Berechtigten gebe es möglicherweise eine politische Zweckmäßigkeit. Wie Herr Alexiadis sagte, wurde – immer gemäß seinen Äußerungen – der konkrete Beschluss den Finanzbeamten in den letzten Tagen formlos und nicht in Form eines offiziellen Schriftstücks bekannt gegeben.

Kreise des Finanzministeriums sollen die Meldung des stellvertretenden Vorsitzenden der Finanzbeamten bestätigt haben, nämlich dass die Steuerrückzahlungen an Privatleute und Unternehmer gestoppt worden sind. Sie führen das Problem jedoch auf ein technische Funktionsstörung und nicht auf eine formlose höhere politische Anweisung aus politischen und finanziellen Gründen zurück.

(Quelle: dikaiologitika.gr, tvxs.gr)

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  1. H.Trickler
    20. November 2014, 15:27 | #1

    Sogenannt „Technische Funktionsstörungen“ sind immer geeignet, um ein absichtlich widerrechtliches Handel zu tarnen …

  2. peter
    20. November 2014, 21:18 | #2

    Genau. Solche technischen Störung werden wir auch bei Geldautomaten sehen, wenn der Euro implodiert.

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