Deutsche Touristen buchen Griechenland – Anstieg um 52 Prozent

2. März 2014 / Aktualisiert: 16. Dezember 2014 / Aufrufe: 1.470

Für Sommer 2014 verzeichneten die Buchungen deutscher Touristen für Urlaubsziele in Griechenland bereits einen Anstieg um über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Anstieg des Umsatzes der Buchungen bei Reisebüros für Urlaubsziele in Griechenland für den kommenden Sommer tangiert im Verhältnis zum entsprechenden Zeitraum des Jahres 2013 bereits 52%. Im Vergleich zu anderen touristischen Zielen handelt sich um den größten Anstieg, der in einer neulich durchgeführten Erhebung des Marktforschungsunternehmens GfK verzeichnet wurde.

Dieser Zuwachs verbessert auf der Liste der populären Reiseziele für die deutschen Kunden der Reisebüros die Position Griechenlands, das nun – hinter Spanien und der Türkei – auf dem dritten Platz der Rangliste liegt.

Deutsche geben mehr Geld für den Urlaub aus

Die Untersuchung der GfK verzeichnet eine allgemeine Zunahme des touristischen Stroms aus Deutschland. Bereits Ende Januar 2014 hatten die Deutschen für die Buchung von Urlaubspaketen 4,4 Mrd. Euro aufgewendet. Es handelt sich um einen Anstieg in einer Größenordnung  von insgesamt 8% im Vergleich zu dem entsprechenden Vorjahreszeitraum 2013, wobei die Online-Buchungen sogar einen Anstieg um 11% verzeichneten.

Laut der selben Erhebung werden die deutschen Touristen in diesem Jahr für ihren Sommerurlaub 7% mehr Geld als im Vorjahr ausgeben. Der größte Zuwachs (16%) wird bei den luxuriösen Urlaubspaketen (3.000 Euro und mehr) verzeichnet.

(Quelle: inportal.gr)

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  1. h.kohrs
    7. März 2014, 22:57 | #1

    Das klingt ja vordergründig erst einmal gut. Aber bei genauerer Betrachtung provitiert die griechische Bevölkerung nicht vom Pauschaltourismus – egal wie teuer. Gebucht und bezahlt wird in Hannover oder London, am Sitz der Touristenkonzerne. Für die Griechen bleibt Trinkgeld. Tun die Griechen etwas dagegen? Kaum! DerIindividualreisende ggf mit Familie würde Geld in die Dörfer und auf die Inseln bringen, allerdings sind davor die Piratentarife von Anek, Minoan, Blue Star und Co. Das sind in der Hochsaison – Schulferien der Kinder – mal eben 1500 bis 1800 € zusätzlich. Wenn die Griechen wirklich an Tourismus interessiert ist, der nicht nur Übernachtungsgäste sondern Geld zur griechischen Bevölkeerung bringt, sollten sie sich diesen Gedanken mal durch den Kopf gehen lassen.

  2. Kleoni
    8. März 2014, 15:37 | #2

    Minoan und – so viel ich weiss inzwischen auch Anek – sind italienisch und nicht mehr griechisch, d.h. die Preise bestimmen andere.

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