Das Griechenland der Startups

23. März 2014 / Aktualisiert: 24. März 2014 / Aufrufe: 1.027

Trotz der Krise und tiefen Rezession in Griechenland haben inzwischen etliche erfolgreiche Startups von sich Rede gemacht und internationale Beachtung gefunden.

Vielleicht hat die Wirtschaftskrise in Griechenland letztendlich auch etwas Gutes bewirkt, zumal viele problematische Unternehmen geschlossen haben und an ihre Stelle neue gesunde Formationen – wie die Startups auf dem Sektor der Technologie – getreten sind. So ist es kein Zufall, dass das Magazin „Time“ in einem neulich veröffentlichten Artikel berichtet, diese neuen Firmen repräsentieren die griechische „Success Story“.

Die Zeitschrift bezieht sich auf den Fall der Gesellschaft „Workable„, mit Sitz im Athener Vorstadtbezirk Psychiko und Geschäftsstellen in Oregon und London, die Nikos Moraitakis und Spyros Magiatis schufen und dabei jungen Wissenschaftlern halfen, an vielen Orten des Planeten Arbeit zu finden. Die „Workable“ gab vor kurzem bekannt, von dem Venture-Capital Greylock IL eine Finanzierung in Höhe von 1,5 Mio. Dollar erhalten zu haben und heute 18 Personen zu beschäftigen.

Finanzierung griechischer Startups

Wie „Time“ berichtet, wirkt die Schaffung von vier Fonds, die von der Europäischen Union finanziert werden und ihrerseits ausschließlich griechische Startups finanzieren, als Hebel für die Entwicklung dieser neuen Gesellschaften.

Der JEREMIE Openfund II, der 11 Mio. Euro verwaltet (wovon 70% von der EU herrühren), hat innerhalb weniger Monate bereits 8 griechische Startups finanziert. Ziel des konkreten Funds ist, dass bis 2015 „warmes Geld“ in 25 – 30 Firmen fließt. „Anfänglich nahmen wir an, dieses Ziel wäre übertrieben optimistisch, inzwischen ist es jedoch absolut möglich. Eine Anzahl signifikanter Player im Raum der Venture-Capitals sucht nach neuen vielversprechenden Gesellschaften„, merkt der an dem Fonds beteiligte Wirtschaftswissenschaftler Aristos Doxiadis an.

Die übrigen 3 Fonds verwalten Kapitalbeträge von 17 – 30 Mio. Euro

Im Ausland stehen die zunehmenden und sich vermehrenden griechischen Startups jedenfalls für die positive Entwicklung. Im vergangenen September (2013) kaufte die amerikanische Software-Gesellschaft „Splunk“ die 2011 in von Giannis Vlachogiannis und Panagiotis Papadopoulos gegründete Firma „Bug Sense“ auf, die spezielle Anwendungen für Mobiltelefone entwickelt. Ebenfalls hat sich „Taxibeat“ eine Finanzierung in Höhe von 4 Mio. Dollar aus dem europäischen Fonds Hummingbird Ventures gesichert.

(Quellen: Zougla.gr, Eulen aus Athen)

  1. 23. März 2014, 12:36 | #1

    Gute Zusammenfassung des Geschehens!

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