50000 Ingenieuren in Griechenland droht Pfändung

1. März 2014 / Aufrufe: 2.871

In Griechenland drohen etwa 50000 Bauingenieuren Pfändungen wegen anhängiger Beiträge zur obligatorischen gesetzlich Sozialversicherung.

Zwangspfändungen durch den Fiskus drohen laut einer Bekanntmachung der Technischen Kammer Griechenlands (TEE) gemäß den geführten Daten ungefähr 50.000 freiberuflichen Ingenieuren, die wegen des Zusammenbruchs der Bautätigkeit und der drastischen Beschränkung der öffentlichen Projekte praktisch langfristig arbeitslos und nicht in der Lage sind, die obligatorischen und gleichzeitig absurd gestiegenen Beiträge zur Sozialversicherung (vormals TSMEDE, inzwischen Zweig der Einheitskasse für Freiberufler ETAA) zu entrichten.

Auch faktisch arbeitslose Freiberufler müssen Zwangsabgaben leisten

Diese große Gruppe der (Bau-) Ingenieure – darunter auch viele mit unheilbaren Krankheiten – entbehren inzwischen sogar einer elementaren Gesundheitsversorgung, genau weil sie objektiv nicht vermögen, die Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten.

In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die (freiberuflichen) Diplom-Ingenieure im Gegensatz zu der überwiegenden Mehrheit der Arbeitnehmer auf Basis ihrer Eigenschaft und nicht der Zeiten versicherungspflichtig sind, während der sie tatsächlich arbeiten. Wegen dieser Eigentümlichkeit erscheinen sie formal als dauerhaft Beschäftigte und sind somit gezwungen, die enormen Versicherungsbeiträge sogar auch dann und trotz der Tatsache zu entrichten, dass sogar die Fakten und Bekanntmachungen der Regierung bestätigen, dass der Berufszweig der Bauingenieure der am meisten von der Krise betroffene ist und sie praktisch keine Einkommen haben.

(Quelle: dikaiologitika.gr)

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