Manifest des Unterführers der Chrysi Avgi in Griechenland

7. Oktober 2013 / Aufrufe: 655

Christos Pappas, zweithöchster Funktionär der Chrysi Avgi in Griechenland, antwortet mit einem Manifest auf seine Einweisung in Untersuchungshaft.

In den Arrestzellen der Polizei-Generaldirektion Athen (GADA) auf seine Überstellung in die Strafvollzugsanstalt Korydallos wartend, publizierte der in Untersuchungshaft eingewiesene „Unterführer“ – sprich zweithöchste Funktionär in der Hierarchie – der rechtsradikalen Chrysi Avgi, Christos Pappas, ein politisches Manifest.

In dem Text charakterisiert er sowohl seine Verfolgung als auch die der übrigen Abgeordneten und „Mitstreiter“ der Chrysi Avgi als „elende und einzigartige politische Verfolgung in der neueren Geschichte des Landes„, da – wie er vertritt – „die politische Gesinnung verfolgt und damit das politische Leben in Epochen des Mittelalters geführt wird„.

Der Text wird nachstehend in deutscher Übersetzung wiedergegeben.

Die Nationalisten beugen sich nicht

Die strafrechtliche Verfolgung meiner Person als auch der übrigen Abgeordneten und Mitstreiter des Völkischen Bunds – Chrysi Avgi stellt eine elende, unerhörte und einzigartige politische Verfolgung in der neueren Geschichte des Landes dar und signalisiert den Beginn einer gefährlichen Kriminalisierung des öffentlichen politischen Lebens und Wortes.

Abgesehen davon, dass diese Verfolgung die Gesinnung verfolgt und damit das politische Leben in mittelalterliche Epochen führt, zielt sie hauptsächlich auf unsere politische Vernichtung ab. Meines Erachtens würden – falls dies auch verfahrenstechnisch vorgesehen wäre – unsere politischen Gegner und spezieller die Memorandums-Besatzungsregierung Samaras – Venizelos gerne auch zu unserer biologischen Vernichtung schreiten. Außerdem erklärte der persönlich gegenüber einer großen Sonntagszeitung: „Ich werde sie zermalmen.

Zusätzlich erfolgt diese Verfolgung, damit sie als ein weiteres Mittel zur Einschüchterung der griechischen Bürger und Wähler fungiert, eine getreue Umsetzung des Dogmas „Schock und Furcht“. Des Dogmas, das die Diktatur der Korrupten während der letzten drei Jahre des Elends unseres Vaterlandes umsetzt.

  • Das System der Kleptokratie störte unvorstellbar die Präsenz unserer echten völkischen und nationalistischen Kraft in dem politischen Leben und im Parlament.
  • Das System der Kleptokratie störten die mehr als 2.000 gezielten Anfragen unserer Abgeordneten an die Memorandums-Regierung innerhalb des Parlaments.
  • Das System der Kleptokratie störte die unterschiedliche politische und gesellschaftliche Aktivität der Chrysi Avgi.
  • Das System der Kleptokratie störte die Akzeptanz unserer Ideen und unseres Programms beim Volk.
  • Das System der Kleptokratie störte, dass der Volksnationalismus der Chrysi Avgi es schaffte, die politischen Tendenzen zusammenzubringen, einigend zu fungieren und politische Souveränität mit ungeheurer Unterstützung des Volks zu erreichen. Das ist für das herrschende System gefährlich. Es gilt als gefährlich und erwachend für das Volk, das sich gemäß den Herrschenden in ständiger Unterdrückung befinden muss.
  • Das System der Kleptokratie störte, dass wir innerhalb und außerhalb des Parlaments keine Kompromisse eingingen und nicht wie sie selbst wurden. Sie störte die Akzeptanz unserer Ideen und unseres Programms beim Volk. Sie störte unser kontinuierlicher demoskopischer Aufstieg.
  • Das System der Kleptokratie störte die sichere Wahl des Bürgermeisters der Chrysi Avgi bei den kommenden Kommunalwahlen. Spezieller wiederum die sichere Wahl des Mitstreiters Ilias Kasidiaris in der Stadtgemeinde Athen.
  • Das System der Kleptokratie und die internationalen Machtzentren, die internationalen Zinswucherer, die bekannten „Lobbys“, die Auftraggeber und die Leiter der Koalitionsregierung störte unser fester Glaube, der sich dem vorherrschenden einebnenden Geist eines modernen Orwellschen Szenariums der Unterwerfung der Völker und unserer in der Geschichte und Kultur führenden Nation widersetzt.
  • Sie störte unser fester Glaube an die Pfeiler des nationalen Lebens, unser Glaube an das Vaterland, die Religion, die Familie.

Was mich persönlich betrifft, sind die fantasierten Szenarien und Veröffentlichungen lächerlich. Unserem politischen Verfolger und treuen Diener der Zinswucherer rief ich mit der Zeit, zu der ich mich stellte, in Erinnerung „Verärgere nicht Deine Freunde. An Sabbaten wird keinerlei Arbeit verrichtet.“ (Anmerkung: Die konzertierte Polizeiaktion zur Verhaftung von Funktionären und Mitgliedern der Chrysi Avgi erfolgte am Samstag, dem 28.09.2013.)

Ich habe meine Ehre, meinen Glauben und meine Idee. Ich tue meine Pflicht gegenüber dem Vaterland, Gott und der Gesellschaft. Abgesehen von meinen Mitstreitern ist allen, die mich kennen, gut bekannt, dass ich kein Verbrecher bin.

Mit dem Vorliegenden möchte ich das Obige auch dem griechischen Volk bekannt machen, das versteht, die Wahrheit und die politische Zweckmäßigkeit und das Unrecht unserer Verfolgung sieht. Dies ist auch dutzenden Parlamentariern aller Fraktionen des griechischen Parlaments bekannt, mit denen ich wegen meiner Position als parlamentarischer Vertreter in Ausschüssen, bei Begegnungen usw. bei meiner ganztägigen, alltäglichen Aktivität im Parlament zusammenkam, jedoch bin ich sicher, dass sie nicht wagen werden, es einzugestehen.

Ich bin stolz, der legalen und rechtswidrig verfolgten politischen Partei des Völkischen Nationalsozialismus zu dienen.
Ich bin stolz, der Chrysi Avgi anzugehören.
Ich bin stolz, dass der Generalsekretär Nikos Michaloliakos außer Anführer der Chrysi Avgi mein Freund und Bruder ist.

Ich verrate meine Ideen nicht. Ich zerknautsche meine Ehre nicht. Ich unterwerfe mich nicht den Herren der Sklaverei meines Volkes.

Es lebe das Vaterland!
Es lebe das unbezähmbare griechische Volk!
Es lebe die Chrysi Avgi!
Christos I. Pappas
Untersuchungshäftling in der GADA

03/10/2013

(Quelle: Christos Pappas)

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  1. Deutscher
    7. Oktober 2013, 09:53 | #1

    Gut erkannt und beschrieben. Natürlich ist die chrysi Avgi ein Stachel im Fleisch der Kleptrokraten und Ihrer Bankenherren. Der Unterführer erlebt nun eine politische Verfolgung, die mit Demokratie nichts mehr am Hut hat. Die Parallelen zur Weimarer Republik sind frappierend, aber einfach zu erklären. So wie damals die Weimarer Republik unter dem Versailler Diktat litt, leidet Griechenland heute unter dem Brüsseler Dikat. Aber keine Sorge. Auch das wird vorübergehen. Dumm nur, dass durch die Aktionen seitens der Regierung der Hass genau auf dieselben enorm zunimmt und wenn sich das Blatt wendet es sehr ungemütlich für die Kleptokraten wird. Auch hier weist die Geschichte in Deutschland wieder den Weg.

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