Das Fiasko mit der Chrysi Avgi in Griechenland

4. Oktober 2013 / Aufrufe: 3.755

Zeitung „Dimokratia“: Leider hatten wir wieder Recht!

Im Gegensatz zu den organisierten Tribünen der … Hooligans der „etablierten“ Information hatte unsere Zeitung in dem Thema der „Zerschlagung“ der Chrysi Avgi von Anfang an in Gelassenheit und logischer Überlegung Stellung genommen. Was die Handhabung der Sache von Seite des Staates betrifft, betonten wir die Probleme und die Fehler in kritischen … Details, während fast die Gesamtheit der journalistischen Welt zu einer unerhörten Missachtung grundsätzlicher Regeln ihrer Mission schritt.

Faktoren der Presse entdeckten in allen Anschuldigungen (!) Schuldige, ohne überhaupt die Klageschrift zu kennen. Sie verteilten in letzter Instanz Lebenslänglich, langjährige Haftstrafen und Entziehungen der Bürgerrechte und nahmen die Inhaftierung aller Beschuldigten vorweg. Die Zeitung „Demokratie“ informierte dagegen in Achtung ihres Namens, der Verfassung, der Menschenrechte und der Prinzipien des journalistischen Amts ihre Leser ohne schrille Schreie und mittels ausführlicher Reportagen, die unsere Vorbehalte bezüglich des befolgten Procedere stützten.

Wir versuchten nicht, die Justiz in die eine oder andere Richtung zu manipulieren, weil dies eine für Jeden untersagte Praxis darstellt. Außerdem muss Griechenland trotz der schwierig zu lösenden Problemen, denen es begegnet, ein Rechtsstaat bleiben und Themis (Justitia) das erste und letzte Wort auf der Ebene ihrer Verantwortung haben.

Jedoch gibt es auch einen Aspekt des juristischen Thrillers, der nicht unkommentiert bleiben kann: die Politik. Hier ist die Lage furchtbar. Der – sich auf einem höchstbedeutenden Besuch bei der Supermacht (sprich in den USA) befindende – Premierminister erlitt eine ungeheure diplomatische und kommunikative Niederlage. Sich auf die Einschätzungen seiner Mitarbeiter verlassend und deren Versicherungen Glauben schenkend legte er sich vor mächtigen Faktoren des wirtschaftspolitischen Establishment der USA bezüglich der Einweisung der Verhafteten in Untersuchungshaft fest.

Natürlich ist es unmöglich, dass die Entscheidungen des Untersuchungsrichters und des Staatsanwalts von der Regierung negativ kommentiert werden, jedoch ist das Bild des Misserfolgs (an den Grenzen des Fiaskos) mehr als sichtbar. Wegen der Dreistigkeit, des „über das Knie gebrochenen“ Handelns und der unverzeihlichen Unzulänglichkeit den Premierminister umgebender Personen wurde Griechenland weltweit bloßgestellt. Die Annullierung der Geltung unserer Worte wird möglicherweise auch jegliche in der internationalen Gemeinschaft erreichte wirtschaftliche Seriosität mit sich reißen.

Wenn der Premierminister nicht auf die Personen achtet, die ihn umgeben und die ausgeübte Politik mitbestimmen, wird er ein böses Ende haben …

(Quelle: DimokratiaNews.gr)

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  1. Adi
    4. Oktober 2013, 23:22 | #1

    Da scheinst die Gewalten-Teilung noch halbwegs zu bestehen! Ein Hoch für die Freiheitskämpfer des grieschischen Volkes Chrysi Avgi – denn nur sie haben es verstanden den Wuenschen und Sehnsüchten ihren Volkes Gehör und tatkräftig alles zu unternehmen um in großen von der gekauften Regierung verursachten Lebensbedrohlichen Problemen zu lindern und gegebenenfalls Abhilfe zu schaffen!

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