Vulkan in Griechenland speit Gold!

5. September 2013 / Aktualisiert: 30. September 2017 / Aufrufe: 9.183

Ein auf dem Meeresboden bei der Insel Santorin in Griechenland gelegener Vulkan stößt neben anderen seltenen Metallen und Mineralien auch … Gold aus!

Untersuchungen der Universität Athen und des griechischen Zentrums für Meeresforschung enthüllen eine imposante Nachricht: Nach peniblen Untersuchungen, die bei dem nordöstlich der Insel gelegenen Unterwasser-Vulkan Kolumbos erfolgten, wurde entdeckt, dass dort … Gold ausfließt, zusammen mit anderen seltenen Metallen wie Antimon.

Der Boden des Vulkans befindet sich in einer Tiefe von 500 Metern unter der Meeresoberfläche, und dort fließen Gold, Antimon, Thallium, Silber, Arsen, Quecksilber, Zink, aber auch Kohlendioxid in niemals verzeichneten Mengen aus, und gestalten zusammen mit Mikroorganismen, die sich auf eine ungewöhnliche Weise verhalten und eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung der Metalle – und nicht nur – zu spielen scheinen, die spezielle Physiognomie dieses Vulkans.

Imposante Konzentration von Antimon

Was die Experten anfänglich sehr erstaunte, war, dass auf dem Grund des Vulkans und bis zu 10 Metern darüber keinerlei Spur von Leben existierte. „Unsere Analysen zeigten das Vorhandensein von Gold in einer beeindruckenden Konzentration. Der von uns gemessene Höchstwert betrug 22 Gramm und der Durchschnittswert 9 – 10 Gramm pro Tonne„, erklärte gegenüber der Zeitung „Ta Nea“ der Leiter des Forschungsteams, Stefanos Kilias.

Die höchste Konzentration der Probe an Silber betrug 1.910 Gramm pro Tonne. Noch imposanter war die Konzentration des – von strategischer Bedeutung – Metalls Antimon. Wir fanden es in einer maximalen Konzentration von 22.400 Gramm pro Tonne vor (über 2,2% je Gewichtseinheit!). Es handelt sich um eine Menge, die in der internationalen wissenschaftlichen Literatur möglicherweise niemals zuvor verzeichnet worden ist„, fügte Herr Kilias an.

(Quelle: Imerisia.gr)

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