Neuer Zyklus der Schwarzbau-Legalisierung in Griechenland

29. August 2013 / Aufrufe: 1.529

Ab September 2013 beginnt in Griechenland ein neuer Zyklus der nachträglichen Regulierung – Legalisierung von Schwarzbauten und Bauverstößen.

Ab dem 02 September 2013 wird der Beginn des Verfahrens zur Aufnahme unter die neue Regelung des griechischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimawandel (YPEKA) bezüglich der nachträglichen Regulierung der Schwarzbauten und Bauverstöße erwartet.

Abgesehen von den Immobilienbesitzer, die für die Regulierung ihrer Bauverstöße keine der bisherigen Regelungen in Anspruch genommen haben, haben auch alle Eigentümer, welche die Aufnahme unter das vorherige Gesetz (4014/2011) beantragt hatten, erneut einen Antrag zu stellen um dem neuen Gesetz (4178/2013) unterstellt zu werden.

Günstigere Bestimmungen für Altbauten und sozial Schwache

Die erneute Deklaration ist auch für bereits „regulierte“ bzw. unter Regulierung stehende Immobilien erforderlich, da das Gesetz 4178 Bestimmungen enthält, die in dem alten nicht existierten, wie die Einführung von Kategorien analog zu dem Verstoß und die günstigeren Regelungen für die schwächsten gesellschaftlichen Gruppen. Beispielsweise können die vor 1975 erbauten Wohnungen mit der Entrichtung einer Gebühr in Höhe von 500 Euro endgültig reguliert werden, während ihre Eigentümer mit dem vorherigen Gesetz 15% der speziellen Geldstrafe zu entrichten gehabt hätten.

In der Phase der Aufnahme (= es wurde die Gebühr entrichtet) unter das vorherige Gesetz befinden sich derzeit etwa 390.000 Akten, während sich etwa 170.000 in der Phase der Bearbeitung befinden (= es wurde noch nicht gezahlt). Im zweiten Fall haben die Eigentümer das Verfahren erneut von Anfang an zu beginnen.

Alle Eigentümer, die unter die neue Regelung aufgenommen werden, können die Geldstrafen in bis zu 120 Raten entrichten. Im Fall der vollständigen Entrichtung des Betrags bis zum letzten Werktag des ersten Halbjahrs ab dem Datum der Veröffentlichung des neuen Gesetzes wird eine Ermäßigung von 20% gewährt. Im entsprechenden Fall der Entrichtung von 30% des Gesamtbetrags wird eine Ermäßigung von 20% gewährt.

Weiter sei angemerkt, dass alle Eigentümer von Schwarzbauten, die zu der energetischen Aufwertung oder der Verstärkung der Statik ihrer Immobilie schreiten, laut dem seit dem 01 August 2013 in Kraft stehenden Gesetz die Aufwendungen für diese Arbeiten mit bis zu 50% der Geldstrafe der Regulierung verrechnen können. Die Regelung gilt für die Schwarzbauten, die bis 2003 errichtet wurden.

(Quellen: in.gr)

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