Beamtin legt 27 Finanzämter in Griechenland lahm

30. April 2013 / Aktualisiert: 25. August 2015 / Aufrufe: 542

Eine schusselige Finanzbeamtin verursachte in Griechenland infolge eines Eingabefehlers einen totalen Blackout bei 27 Finanzämtern.

Der Eingabefehler einer Finanzbeamtin verursachte am Montag (29 April 2013) bei 27 im Rahmen eines Pilotprojekts vernetzten Finanzämtern gehörige „Unordnung“ im TAXIS-System. Laut Informationen gab die Beamtin irrigerweise den Befehl ein, ein Dokument 10.000 Mal auszudrucken.

Diese Aktion legte das System mit dem Ergebnis lahm, dass ab 11 Uhr vormittags alle Vorgänge unterbrochen wurden. Die betroffenen Finanzämter nahmen keine Zahlungen der Mehrwertsteuer und sonstiger Steuern mehr entgegen und versetzten tausende Steuerpflichtige in Unruhe, da die Fristen Ende April auslaufen.

Von Seite des Finanzministeriums wird die Möglichkeit erwogen, eine Nachfrist zu gewähren, falls am Dienstag – sprich dem letzten Zahlungstermin – der Andrang nicht bewältig werden können sollte.

(Quelle: Enet.gr)

  1. 1. Mai 2013, 08:27 | #1

    Wie stümperhaft muss demnach denn das elektronische System sein, dass dasselbe wegen eines versehentlich überdimensionierten Druckauftrags vollkommen zusammenbricht!? Welche ist die IT-Firma, die das in Verantwortung hat?
    Es ist einfach immer wieder das Gleiche in diesem Land: Inkompetente Leute all überall, solange nicht Leistung, sondern Beziehungen ausschlaggebend sind.

  2. Schoenerstedt
    1. Mai 2013, 08:49 | #2

    Der Vorfall ist ein Armutszeugnis für die Programmierung. So etwas sollte nicht passieren. Vielleicht sind die ganzen Neuerungen im Steuersystem „mit der heissen Nadel“ gestrickt worden. Dann bleiben Fehler nicht aus. Dieser Vorfall sollte Anlass sein, alle Bescheide der Finanzbehoerden sorgfältigst zu pruefen.

  3. windjob
    1. Mai 2013, 10:03 | #3

    Ich bin seit über 40 Jahren in der EDV tätig. Wenn so etwas ein komplettes System lahmlegt sollte man eher den Programentwickler zur Rechenschaft ziehen als die Beamtin. Die kann mit Sicherheit am wenigsten dafür.

  4. V99 %
    1. Mai 2013, 15:07 | #4

    Das zeigt wieder einmal mehr, dass Hilfe von „Aussen“ leider notwendig ist. Anscheinend arbeitet DEI mit der selben IT-Firma zusammen, so oft wie hier der Strom ausfaellt, oder tauschen die die Angestellten untereinander aus ;-D

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