Polizei-Offizier in Griechenland wegen Erpressung verhaftet

14. Februar 2013 / Aktualisiert: 27. April 2013 / Aufrufe: 582

In Griechenland wurde ein Offizier der Kriminalpolizei wegen Erpressung ausländischer Geschäftsinhaber verhaftet.

Der Leiter der Reviers der Kriminalpolizei im Bezirk Ägaleo / Attika wurde von dem Department für interne Angelegenheiten der griechischen Polizei (ELAS) unter der Beschuldigung festgenommen, ausländische Geschäftsinhaber erpresst zu haben. Der Polizeioffizier im Dienstgrad des Polizeileutnants B‘ führte mit seinem … „Stab“, einem pensionierten Polizeibeamten und einem Ausländer pakistanischer Staatsangehörigkeit, imaginäre Kontrollen zu Lasten ihrer opfer durch und steckten sich die angeblichen „Strafgelder“ in die eigene Tasche.

Laut den ersten Informationen suchten der Polizeibeamte und sein pensionierter Kollege mach Hinweisen ihres pakistanischen Komplizen Geschäfte von Ausländern – hauptsächlich Pakistanern – auf und drohten, diverse Vergehen festzustellen (sprich zur Anzeige zu bringen). Um von letzterem abzusehen, verlangten sie von ihren Opfern, ihnen den Betrag direkt zu zahlen. Den selben Informationen zufolge sollen sie den Ausländern, die erklärten, den verlangten Betrag nicht zu haben, sogar „Zahlungserleichterungen“ gewährt und sich auch mit weniger als dem anfänglich verlangten Geld zufrieden gegeben haben.

Ihr letztes Opfer zeigte sie jedoch bei der ELAS an und die Polizeibeamten des Departments für interne Angelegenheiten stellten ihnen im Geschäft des Ausländers ein Falle. Als die Täter kamen, um das verlangte Geld in Empfang zu nehmen, schritten die Polizeibeamten ein und verhafteten sie.

(Quellen: in.gr)

Relevante Quellen:

  1. GR-Block
    14. Februar 2013, 16:50 | #1

    Bravo. Solche Aktionen der Abteilung Innere Angelegenheiten sind geeignet, ausländischen Mitbürgern das Selbstvertrauen wieder zu geben, sich zu wehren. Damit geben sie auch ein Zeichen an die Adresse der Neonazis von der Chrysi Avgi.
    Man kann nur hoffen, dass das die griechische Polizei weiterführt. So kann man übrigens an den richtigen Stellen Personal einsparen.

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